Zeitleiste

Geschichte

Alle reden über den Nahost-Konflikt und über eine Lösung, wie er möglicherweise zu lösen ist. Doch weißt du eigentlich, wann und wie genau er angefangen hat?

Als erstes wollen wir auch einen guten Überblick über die Geschichte des Nahost-Konfliktes geben.

Die vielen Kriege, die es in Nahost gegeben hat, fanden hauptsächlich in den Jahren von 1948 bis 1973 statt.

Die Kriegjahre:

1948 - Erster israelisch-arabischer Krieg

1956 - Suezkrieg

1967 - Sechstagekrieg

1970 - „Schwarzer September“

1972 - Das Olympia Attentat

1973 - Jom-Kippur-Krieg

Erste Annäherung:

1974 - Arafat vor der UNO

1977 - Sadat (ägyptischer Politiker und Friedensnobelpreisträger) vor der Knesset (Israelisches Parlament)

1978 - Treffen in Camp David I

1979 - Israelisch-ägyptischer Krieg

Rollende Panzer und fliegende Steine:

1981 - Einnahme der Golanhöhen von Israel

1982 - Israel marschiert in den Libanon ein

1985 - Überfall auf das PLO- Hauptquartier der Palästinenser

1987 - Beginn des Widerstandes der Palästinenser

Hoffnung mit Dämpfern:

1991 - Friedenskonferenz in Madrid

1993 -Treffen der beiden Premiers in Washington

1994 - Das Goldstein-Massaker (jüdischer Siedler erscheißt 50 Gläubige in einer Moschee)

1994 - Israelisch-jordanischer Friede

1995 - Zweites Treffen in Washington mit dem der Unterzeichnung eines weiteren Fieredensvertrages.

1995 - Mord an Rabin (israelischer Premier)

2000 - Abzug aus dem Südlibanon

Die Ernüchterung:

2000 - Zweites Treffen in Camp David, ohne Erfolg

2000 - Der israelische Premier Sharon besucht den Tempelberg und löst damit eine große Unruhe aus, bei der im Laufe der Zeit 300 Menschen sterben

2001 - Schwerster Selbstmordanschlag seit langem

2001 - Palästinensischer Premier Arafat unter Hausarrest

2002 - Die USA fordert mehr Friedensbemühungen von den Palästinensern

2003 - Palästina erhält einen neuen Premier, er soll mit der „Roadmap“ die Friedensicherung erreichen

Ein neuer Konflikt und dann endlich Frieden?

2006 - Libanon-Konflikt

Der Nahost-Konflikt wurde schon vor 1948 vorbereitet. Viele Juden wurden aus der Gesellschaft ausgeschlossen und politisch verfolgt. So schlossen sich viele jüdische Personen zusammen und fragten sich, wie sie es erreichen konnten, dass Juden nicht mehr verfolgt würden. Sie kamen auf die Idee, einen jüdischen Staat auf dem Boden des im Alten Testaments niedergelegten Boden zu gründen. Es waren aber auch Gebiete in Uganda, Südamerika und Afrika im Gespräch. Eine jüdische Bewegung, der Zionismus entsteht.

Im Krieg Großbritanniens gegen das Osmanische Reich benötigte Großbritannien Partner um diesen Krieg gewinnen zu können. Da sie sich Partner im Nahen Osten suchten, kamen ihnen die Palästinenser und die Juden gelegen. Sie versprachen beiden das Land, das sie von den Osmanen erobern wollten. Da Großbritannien den Krieg mit diesen Partnern gewann, ist es wohl verständlich, dass beide Parteien ihre Rechte auf das von ihnen versprochen Land erhoben.

Da keine Einigung gefunden wurde und Großbritannien keine Lösung für dieses Problem fand, wurde die UN- Die vereinten Nationen um Hilfe gerufen. Der Weltsicherheitsrat beschloss mit einer Resolution (schriftlicher Beschluss), dass das Gebiet in zwei Teile aufgeteilt werden sollte. Eines für Israel und eins für Palästina. Es wurde auch ein richtiger Teilungsplan vorgelegt, in der Jerusalem, die Hauptstadt Israel als Gebiet eingetragen war, dass von der UN gesichert werden sollte.. Diese Stadt sollte neutral bleiben, damit es keine Streitigkeiten geben sollte. Den Jerusalem ist eine wichtige Stadt für die Muslime (Mohammed stieg dort in den Himmel), für die Christen (Jesus starb dort) und für die Juden, da sie schon vor 2000 Jahren die Hauptstadt war.

Dieser Teilungsplan wurde aber von Israel und den Palästinensern nicht eingehalten. Die Israeliten fordert Jerusalem als Hauptstadt, die Palästinenser wollten mehr Gebiete, mit denen sie wirtschaftlich besser dastehen konnten. (Beispiel mehr Gebiete am Wasser, etc.)

Als dann 1948 der Staat Israel ausgerufen wurde, fühlten sich die islamischen Staaten beleidigt. Sie marschierten nach in dergleichen Nacht in Israel ein und erkennten den Staat Israel nicht an und tun dies heute immer nicht.

Durch viele Provokationen und gewaltsame Auseinadersetzungen, die bis heute immer noch andauern, konnte bis heute noch keine richtige Einigung über das Gebiet im Nahen Osten erzielt werden.

Sven Symannek, WPII10Medien

Literaturliste

  • Wochenschau (Sek. II) - Sicherheitspolitik
  • Wochenschau (Sek. II) - Islam
  • Informationen zur politischen Bildung 238 - Der Islam im Nahen Osten
  • Wochenschau (Sek. I+II) - Terror
  • Wochenschau (Sek. I) Die Vereinten Nationen
  • Flüchtlinge - nicht länger vernachlässigen
  • Informationen zur politischen Bildung - Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert
  • In den Schlagzeilen - Israel und Palästina - Fakten und Hintergründe
  • Der Spiegel - 11. September 2001, ein Tag erschütterte die Welt
  • Frieden und Sicherheit- Gemeinsame Verantwortung für den Frieden der Welt

 

 
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