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Es war wieder einer dieser schönen Tage, als Tracy Otten mit ihrem lieben Pferd Robin durch den riesigen Wald nahe ihrem großen Haus über breite Wege galoppierte und an nichts anderes als das tolle Pferd unter ihr dachte. Robin galoppierte gerade durch ein Stück des Waldes, das ausschließlich aus Tannen bestand. Die schweren Äste hingen tief herab, sodass sie zum Schritt überging, um nicht alle Äste abzubekommen. Sie sah auf ihre silberne Uhr und erschrak. Es war schon halb sechs und da es schon Herbst war, würde sie nicht mehr im Hellen ankommen. Deshalb ritt sie so schnell wie möglich zurück. Ihre langen, blonden Haare hingen auf den schwarzen Pferderücken herab, außerdem war sie 1,83m groß und trug eine schöne, karierte Reithose und eine weiße Bluse. Plötzlich sah sie ihre schlimmste Feindin Evita-Sofia-Katharina-Lena Tober. Diese verdarb ihre gute Laune im Nu. Sie fragte mal wieder mit erhobener Nase: „Ach, so bearbeitest du also deine schwierigen Fälle. Indem du durch die Gegend reitest, lösen sie sich auch nicht. Oder hast du mal wieder keinen?“ Das war genug! Sie lenkte Robin auf Evita-Sofia- Katharina-Lena zu und dieser überrannte sie, als sie am Boden lag, mehrmals. Als sie sich nicht mehr bewegte, erschrak Tracy. Schnell lud sie sie auf ihr Pferd und ritt schnell nach Hause, wo sie sie in die Tiefkühltruhe im Keller legte. Sie dachte, dass es schon niemand merken würde, wenn Evita-Sofia-Katharina-Lena nicht mehr da wäre, die mochte eh keiner und wenn jemand ihr Verschwinden bemerken würde, würde sie niemand verdächtigen. Sie war froh, dass sie sie los war. Sie hoffte nur, dass sie den Fall nicht bekommt.
Aber dann kam alles anders. 5 Wochen später klingelte das schwarze Telefon ohrenbetäubend und man sagte ihr, dass Evita-Sofia-Katharina-Lena Tober verschwunden sei. Sie sollte den Fall übernehmen. Sie würde eben alles auf Lena Kuhlmann schieben, dann hatte sie 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. So war sie beide los. Sie würde sie beobachten und bei der besten Gelegenheit Evita-Sofia-Katharina-Lena in ihre Tiefkühltruhe legen, das war der perfekte Plan. Sie fing an Lena zu beobachten und kannte bald ihren ganzen Tagesablauf.
Als Lena wie üblich donnerstags Joggen ging, lud sie schnell die Leiche in ihr Auto und fuhr zu Lena, wo sie an der Tür klingelte und so tat, als wolle sie sich wieder mit ihr versöhnen. Diese warf sie aber wieder raus und Tracy drückte den Hebel an der Tür, die man so auch von außen aufbekam. Sie wartete, bis Lena das Haus verließ und legte die Leiche bei ihr in die Tiefkühltruhe. Dann verließ sie schnell wieder das Haus und verriegelte die Tür. Sie ging wieder nach Hause und ließ es so aussehen, als wäre sie die ganze Zeit dort gewesen. Dann fing sie an sich zu überlegen, wie sie die Spur auf Lena legen könnte. Sie wusste, das Evita-Sofia-Katharina-Lena und Lena sich nicht gut verstanden hatten und sie entschied sich mit ihr zu reden und ihr Haus etwas zu durchsuchen und Evita-Sofia-Katharina-Lena in der Tiefkühltruhe zu finden.
Am nächsten Tag ging sie zu Lena und fragte sie: „Weißt du, wo Evita-Sofia- Katharina-Lena ist?“ Darauf antwortete sie: „Warum sollte ich wissen, wo sie ist?“ „Weil du sie nicht sehr mochtest! Und es könnte sein, dass du sie umgebracht hast!“, antwortete Tracy. Sie schrie sie ganz wütend an: „Du kannst dich von mir aus im ganzen Haus umgucken. Du wirst nichts finden!“ Das tat sie dann auch und zufälligerweise wollte Lena sich gerade etwas aus der Tiefkühltruhe holen. „Tracy, ich weiß wo Evita-Sofia-Katharina-Lena Tober ist!“, schrie sie . Tracy kam sofort zu ihr. So hatte sie es sich gewünscht. Sie rief sofort die Spurensicherung an. Diese konnte ausschließlich Lenas Fingerabdrücke finden, da Lena Handschuhe getragen hatte. Lena wurde wegen ihres Motivs und wegen der Leiche festgenommen. Beim Verhör sagte Lena verzweifelt: „Ich weiß nicht, wo die Leiche herkommt!“ „Das sagen sie alle!“, antwortete Tracy. „Wie soll den jemand ins Haus gekommen sein?“ „Ich weiß es nicht, aber es kann ja auch sein, dass du es warst!“, antwortete Lena. Jetzt bekam Lena Angst. Sie brach das Verhör ab und ging nach Hause. Jetzt versuchte sie noch intensiver das Blut von den Beinen ihres weißen Pferdes zu bekommen. Es gelang ihr nach einigen Versuchen. Ewige Zeit später klingelte das Telefon. „Die Leiche aus der Tiefkühltruhe ist von einem Pferd überrannt worden“, kam es von einem Kollegen aus dem Hörer. „Und es wurden weiße Haare gefunden!“ „Danke!“, antwortete Tracy und legte auf. Jetzt steckte sie in Schwierigkeiten. Lena konnte nicht reiten. Sie fuhr zum Kommissariat und verhörte Lena nochmals: „Wo warst du zur Tatzeit?“ Darauf kam die Gegenfrage von Lena: „Wann war das denn?“ „Vor zwei Wochen!“, antwortete Tracy und erschrak. Das wusste noch niemand. Jetzt hatte sie sich verraten. Ihr Kollege sprach mit ihr und dann wurde sie festgenommen. So ging dieser Fall aus und Tracy konnte nicht mehr als Detektivin arbeiten. |