Krimis für euch!
 

Krimi

von Valentina

Hier gibts Spannung pur! Unbedingt lesen!

 

 

Es war wieder einer dieser sonnigen Tage, als ich um 6 Uhr aufstand und ins Bad ging und mein Hund es versaut hatte: die Zahnpasta durchs ganze Bad verteilt - die Handtücher lagen auf dem Boden zerstreut - alles voller Shampoo und Duschzeug und mein Hund Skippi saß hechelnd und lächelnd vor mir. Da sagte ich: „Skip, was hast du nur gemacht? Jetzt ist alles versaut und ich habe es gestern erst gesäubert und jetzt muss ich es wieder sauber machen! Arrghh! Heute gibt es keine Leckerlis!”, maulte ich mit wütender und genervter Stimme. Ach ja, Skippi ist ein Malamutes-Huski und erst ein Jahr alt und das Fell ist weich und schwarz, grau und weiß gemischt, blaue Augen und darum schwarzes Fell. Da habe ich 1 Stunde gebraucht, um das Bad wieder sauber zu machen. „Guten Morgen, Carlchen! Wie geht’s dir?“ „Guten morgen, Sanny Girl! Gut und dir?“ „Gut. Wieso bist du noch nicht fertig, Tina?“ „Ja, das ist leicht zu erklären! Skip hat das Bad versaut und ich habe es wieder sauber gemacht, deswegen bin ich noch nicht fertig. Carla mach dich erst mal chic!“ „Ich leg mir erst die Sachen raus.“ „Ja, okay.“ „Ach, noch was: Carla weißt du vielleicht, wo Tayler und Tim sind?“ „Ja, sie sind Brötchen holen gegangen.“ „Und das seit einer Stunde?“ „Nein, erst seit 15 Minuten. Tim wollte dich was fragen, aber du warst ja nicht in deinem Zimmer. Deswegen ist er traurig mit Tayler mitgegangen.“ Krkrk! Oh, das waren sie schon. „Schnell fertig machen“, quatschten ich und Carla. „Carlchen, Tina! Wir sind wieder da und haben Brötchen mitgebracht!”, rief Tayler, der Freund von Carlchen durchs Haus. „Ich habe meine schwarze kurze Hose angezogen, mein schwarzes Oberteil, eine schwarze Kappe von Ny und, bin aus dem Fenster gestiegen, bin etwas auf der Stelle gelaufen, habe mich mit meiner Wasserflasche etwas angespritzt, damit ich aussehe, als ob ich schwitzen würde, bin zur Tür gesprintet, habe den Schlüssel raus geholt und die Tür aufgemacht. Dann standen die drei vor mir, als wäre ich ein verschrumpeltes Alien. „Ist irgendwas?”, fragte ich. „Wo warst du denn?”, fragten die drei aus einem Munde. „Ich war joggen. Sieht man doch, oder?“ „Ja, stimmt. Tina, ich wollte wissen, ob du lieber normale weiße Brötchen haben wolltest oder Vollkorn. Deswegen habe ich beide gekauft!”, fragte Tim mich. „Ähm, wo sind die Vollkorn Brötchen?” Tim hob die rechte Hand. Ich ging zu ihm hin, nahm die Vollkorn Brötchen und fuhr fort: „Vollkorn esse ich lieber! Kleiner Tipp fürs nächste mal!” „Das werde ich mir merken!”, sagte Tim. Carla sagte: „Ich glaube, wir zwei Hübschen machen uns fertig und ihr zwei den Tisch, weil ihr auch die Brötchen holen gegangen seid, oder!?” „Ja, okay, okay! Machen wir!”, sagte Tayler. Carla gab Tayler ein Küsschen. Tayler wiederum guckte Tim hinterlistig an. „Angeber!!!”, flüsterte Tim. „Was?“, fragte ich flüsternd. „Nichts.“ „Wie, nichts? Das habe ich doch gerade gehört. Ich muss mal mit dir reden, Tim. Entschuldigt uns bitte mal für einen Moment!“

„Was sollte das eben?“ „Was sollte was?“ „Du weißt, was ich meine: Angeber - hast du zu Tayler gesagt, wieso?“ „Weil er damit angibt, dass er ne Freundin hat und ich nicht.“

„Ach so ist das. Du bist EIFERSÜCHTIG! Gib´s zu! Gib´s zu! Du bist EIFERSÜCHTIG! Gib´s zu! Gib´s zu! Gib´s komm schon, gib´s zu!“ „Okay, ich bin EIFERSÜCHTIG. Na und?“ „Na und? Du machst dir die Freundschaft kaputt. Du kennst ihn schon fast seiner Geburt. Das kann man doch so sagen, oder?“ „Ja, du hast recht. Jetzt lass uns aber Frühstücken gehen.“

„Ja, aber ich muss mich erst duschen“, diskutieren wir. Ich war dann in der Dusche und zog mich um. Dann bin ich zum Frühstück gegangen und Tim sah mich mit einem komischen Blick nach Carla & Tayler an. Dann setzte ich mich hin und sagte: „Hör auf damit, bitte. Das regt mich auf.“ „Na und?“ „Hör einfach auf damit, bitte.“ „Habt ihr etwas?“ „Nein.“ Ich trat Tim mit dem Fuß gegen sein Schienbein.“ „Ähm, nein.“ „Okay, dann ist gut.“ „Danke, Tim! Danke!“ „Hah! Aber ich habe nichts gemacht.“ „Ach, nein? Denk mal nach.“ „Ihr habt doch irgend was.“ „Nein!“, sagten wir zusammen. Danach zogen die drei sich um und wir fuhren um 7.40 Uhr los. „Tim, Entschuldigung für vorhin beim Frühstück, dass ich dich getreten habe, nimmst du sie an?“ „Weißt du was? Ich habe dich provoziert, aber trotzdem nehme ich deine Entschuldigung an.“ „Danke, ich kann es nicht abhaben mich mit jemandem zu streiten.“ Aber es kommt auch drauf an, mit wem ich mich streite!“ „Das sieht man.“ „Was?“ „Nichts, nichts”, entschuldigte ich mich bei Tim. Da sah ich eine Person, die etwa schweres in einer dunklen Gasse wegschleppte und da fiel ein Ding raus. Ich rief: „ANHALTEN!” Dann stieg ich aus, ging über die Straße, hob das Ding auf, da klebte ein Zettel mit der Aufschrift: „Hilfe, hilfe! Ich wuerrche …“

Da war die Aufschrift verschwommen und ich nahm den Zettel mit.

Wir fuhren dann weiter zur Schule. In der Schule angekommen gingen wir

Schnell zum Klassenraum, weil wir die ersten zwei Stunden eine Matheklausur schreiben sollten. „Oh man! Das wird schlimm!”, sagte ich. „Wieso?”, fragte Tim. „Weil ich das wichtigste nicht gut kann!”, antwortete ich ihm darauf. „Ach, das wird schon. Das ist leicht eigentlich”, sagte Tim. „Ja, eigentlich!“ „Du packst das schon.“ „Das sagt der richtige!“ „Die letzte Klausur habe ich versaut.“ „Ja, deswegen … an deiner Stelle würde ich mich auf deinen Stuhl setzen, weil Miss Carisson da ist.” Als wir die Klausur geschrieben hatten, gingen wir vier in die Pause. Nach der Pause hatten wir zwei Stunden Sport. „Leute, heute spielen wir Volleyball!”, sagte mir Carter. „Boys vs. Girls!”, schrie er. Nach den ersten fünf Minuten spielten die Boys etwas anstrengend und wir Mädels sehr gelassen. Weil die Boys anstrengend gespielt hatten und wir eher gelassen gewannen - grandios 99:30, war das eigentlich eine sehr nette Doppelstunde. Die wussten auch, dass sie kaum Chancen hatten, weil ich und ein paar Freundinnen von mir seit Jahren Volleyball spielten. Nach den zwei Stunden Volleyball spielen spazierten wir gemütlich in die nächste Pause. Nach der Pause hatten wir Kunst. Wir sollten lustige 80ger Jahre Kleidung zeichnen und ausmalen, das war nicht ganz einfach. Als ich das fertig hatte, fuhr ich mit dem Bus nach Hause und die drei anderen mussten noch eine Stunde länger bleiben, weswegen wusste ich nicht. Als ich zu Hause angekommen war, sah ich eine Graffitiaufschrift „Sag bloß niemandem was davon, sonst passiert was!” auf meinem Motorrad. „Wer war da… die Person, die etwas schweres weggeschleppt hatte?“, schwirr mir durch die Gedanken. Ich säuberte es schnell, bevor die drei kamen. Ich sprintete ins Haus. Da bekam ich einen Anruf. Ich ging mit pochendem Herzen zum Telefon, nahm den Hörer mit meiner zitternden Hand ab und sagte: „Hallo?” „Hey Tina, du musst schnellstens ins Kommissariat kommen und beeil dich!”, sagte mein Chef Mirco Muskilic. Da sagte ich mit leicht erhobener Stimme: „Mr. M&M! Sie haben mich total erschreckt! Ich dachte schon, das wäre diese Person!“ „Welche Person?“, fragte er. „Ach, wissen Sie was? Ich komme jetzt, soll ich Tim mitbringen?“, fragte ich. „Brauchen Sie nicht. Er ist schon auf dem Weg hierher”, antwortete er mir. Ich zog hektisch meine Motorradjacke an, stieg auf mein Motorrad und fuhr nach West-Kalifornien.

Als ich nach einer halben Stunde im Kommissariat angekommen war, kam Mr. Muskilic auch schon und wollte wissen, welche Person ich meinte. Ich sagte ihm dann nur: „Vergiss es!!!” Er aber ließ nicht locker und sagte: „Komm schon! Mir kannst du es anvertrauen.“ „Ich kann es dir nicht anvertrauen!“, schrie ich ihn an. „Was anvertrauen?“, fragte Tim, der gerade angekommen war. „Ach nichts!”, sagte ich. Da sagte Mr. Muskilic: „Die Jacke steht dir! Sieht sexy aus!” „Oh, ne! Denkst du, wenn du dich bei mir einschleimst, sag ich es dir dann? Ne! Ganz bestimmt nicht!”, zickte ich ihn an. Er sagte dann: „Eigentlich wollte ich dich zum Essen einladen.“

„Ach, wie hieß das Restaurant, das du mit mir das letzte mal hin gehen wolltest? Irgend etwas mit Ka… ?”, fragte ich. „Meintest du das Kalambre?”, antwortete er mit voller Hoffnung in den Augen, dass ich ja sage. „Ja, das meine ich. Da können wir zwei hin, oder?”, sagte ich zu Tim, der mich erschrocken ansah. Tim packte mich am Oberarm und zerrte mich weg.,, Aua, spinnst du?” schrie ich wütend. ,, Ich glaube du spinnst wohl!”, sagte er. „Ich glaube aber, dass du spinnst. Du warst der, der mich am Arm gepackt hat und außerdem will ich nicht mit ihm Essen gehen, ich mag ihn nicht. Er macht mich immer dumm an und er denkt, er wäre der Mädelaufreißer 4000!”, erklärte ich Tim. „Ja, aber wieso gerade ich?”, fragte Tim. „Du standest da gerade und sonst kenne ich auch keinen aus dem Kommissariat”, antwortete ich. „Okay, jetzt verstehe ich. Du willst nicht mit ihm Essen gehen, sondern mit mir?”, bemerkte Tim. „Hach, so gesehen indirekt, ach weiß ich auch nicht”, sagte ich es verwirrend. In diesem Moment klingelte mein Handy: „Tina, wo bist du?“, fragte der Onkel von Mirco Muskilic, Mr. Makilic. „Im Kommissariat. Wo den sonst?“, antwortete ich verwirrt und guckte Tim an.

„Ist Tim auch da?”, fragte er. „Ja, er…“ Da schrie er mir ins Wort: “Dann kommt schnell in mein Büro und das sofort!!!” und legte auf. „… steht neben mir”, sprach ich weiter. Wir gingen dann ins Büro von Mr. Makilic und da war auch Mirco Muskilic. Als ich ihn sah, war mein erster Gedanke, dass er alles seinem Onkel erzählt hätte und er mich dann drauf ansprechen würde. Ich ging zu seinem Schreibtisch, klatschte meine rechte Hand auf den Tisch und sagte: „Das nächste Mal lassen Sie mich ausreden, wenn Sie mich schon was fragen, Kapisch? Also was gibt es, weswegen wir so schnell zu Ihnen kommen sollten?” „Ja, als du durch die Tür kamst, sahst du nicht sooooooo selbstsicher aus, aber als du dann angefangen hast zu reden, dann war die Selbstsicherheit nur sooooo zu spüren, zu hören und zu zu zu, ich finde nicht das richtige Wort.“ „Und das ist neu ?“, fragte ich. „Nein, natürlich nicht. Neu ist die Vermisstenanzeige: ein Mädchen, 1,65m groß, blonde Haare und blaue Augen, heißt Angelina Emikic…; da hörte ich nur noch alles leiser werden, bis nichts mehr erklang und sah alles schwarz vor Augen. Plötzlich sah ich ein Bild von mir und Angelina, wo wir zusammen spielten und auf der Rückseite sah ich ein Datum: 23.5 2000. Dann ein verlassener Ort und dort roch es nach Benzin und es war sehr eng und dunkel. Auf einmal hörte ich eine vertrauliche Stimme… „Tina, Tina? Geht’s dir gut? Sie wird wieder wach!”, sagte Tim. „Wa, was ist passiert?“, fragte ich. „Du bist in Ohnmacht gefallen und hast von einem Datum geredet“, antwortete Tim. “Kennst du die Entführte, kennst du sie?“, fragte Mr. Makilic sehr aufdringlich. In diesem Moment guckte ich Tim an, der nicht gerade darüber erfreut war, dass er so mit mir umgeht und schrie: „Jetzt lassen sie sie doch mal in Ruhe. Sie wird gerade wach und sie konfrontieren sie sofort mit Fragen und das noch total aufdringlich. Mann, das geht nicht, das geht schon so seit sie hier angefangen hat und so, da

sprach ich dazwischen. „Tim hör auf bitte! Aua mein Kopf!“ Dann stand ich auf und setzte mich sofort wieder hin, weil mir schwindelig wurde und sprach weiter: „Kannst du mich zum Arzt fahren?“ „Natürlich!“, meldete sich der Mädchenaufreißer Mirco sofort. Tim stand auf, packte meine Hand und hob mich vom Sofa auf und ging mit mir zur Tür, machte sie auf und wir standen auf dem Flur des Reviers und sahen kaum Leute dort, was an einem Dienstag nicht üblich war.

Als wir beim Arzt angekommen waren, sagte Tim zu mir: „Ich muss was Wichtiges erledigen. Ich schicke Carlchen oder Tayler vorbei, okay?“ „Ne, nicht okay! Ich will nicht alleine hier bleiben.“ „Du musst jetzt zu Miss. Dr. Frauke, dann machs gut und gute Besserung, dann bis später, ciao.“ „Den kriegst du zurück!”, sprachen wir zusammen.

“Hey, Tina hier bin ich!”, schrie Carla. Ich ging zu ihr und fragte sie: „Tim gibt dir sein Auto und mir nicht. Wie fies ist das denn!” Wir fuhren dann nach Hause. Als wir wieder at Home waren, machte Tayler uns die Tür auf, bevor wir geklingelt hatten und sagte uns: „Mr. Makilic ist am Telefon. Er hört sich nicht besonders fröhlich an.“ „Dann werde ich ihm mal zeigen, wie man mit den Freunden von Tina Ashley Jean Wild spricht, sonst kann er sich drauf verlassen, dass wir das alleine durchziehen, das ist dann das zweite mal heute, dass er einen von uns anschnauzt. So geht das ehrlich nicht mehr weiter. Es reicht jetzt!!!!”, sagte ich angenervt, wütend und sonst was für miese Gefühle stiegen in mir hoch. Ich ging hinein und zeigte Tim, dass er auf den Lautsprecher drücken soll, doch er verstand es nicht, so riss ich ihm das Telefon aus der Hand und drückte auf den Lautsprecher hielt ihn an meinem Mund und schrie einmal ganz laut hinein, hörte auf, um zu hören, ob er was sagte und was geschah? Er sprach wieder. Ich fing in diesem Moment wieder an zu schreien und hörte wieder auf. Da sagte er nichts und ich sagte: „Geht doch! Wieso nicht gleich so? Also erstens: Sie schnauzen nie mehr, wie ich schon sagte, nie mehr mich oder inen meiner Freunde an, ist das klar? Und die Antwort gibst du mir am Ende dieses Gespräches. Zweitens: Ich habe keine Lust, mit Ihnen jetzt zu sprechen. Sie kommen jetzt hier her und noch was: Ohne Mirko! Auf ihn habe ich erst recht keine Lust, okay. Also Ihre antwort: Jetzt! Sie haben eine ganze Minute Zeit ab jetzt!“ „Was soll ich dazu sagen? Ich bin überwältigt. Ich komme dann”, und ich legte sofort auf. In diesem Moment war es mir egal, ob er noch was sagen wollte oder nicht. Seine Minute war um. Fünf Minuten später klingelte es an der Tür. Tja, ich ging nicht zur Tür, sondern Carla. Sie sagte: „Kommen Sie doch herein. Sie ist mit den anderen beiden im Garten.“ Sie sagte ihm aber nicht, dass Skippi auch im Garten war. „Tina, Tina! So was machst du nie wieder, ist das klar?”, sagte er energisch. Er ging weiter, guckte auf den Stuhl und sah nicht mich, sondern Skippi, der ihn anknurrte. Ich sagte dann: „Ist gut, Skippi, so was wird jetzt häufiger vorkommen.“ Da schrie er auf: „Sag mal, spinnst du? Ich bin gegen Tierhaare allergisch!“ „Ne, tut mir leid! Wusste ich nicht! Skippi, zisch ab! Also ich habe eine Idee, wo sie ist. Ich glaube, sie ist in einer Tanke. Die allerdings muss verlassen sein, weil sonst könnte sie anfangen zu schreien und die Gäste dort würden sich wundern, weswegen jemand schreit und würden die Polizei rufen. Dann wäre alles aufgeflogen und der Entführer oder die Entführerin wandert in den Knast. Habe ich alle deine Fragen beantwortet, als ich hier die ganze zeit rumgelabert habe?“ „Ja, nur es gibt sehr weit weg verlassene Tanken und das würde zu lange dauern, alle zu durchsuchen und bei welcher fangen wir an? Haben wir eine übersehen und noch mehr Fragen werden wir uns stellen im Laufe der Zeit, die wir brauchen“, sagte er mir. „Ich grenze die Tanken aber ein dieses etwas…

Der Täter ist vielleicht nicht gut gebaut und kann sie nicht lange tragen oder so, ich würde sagen nur die in und die aus Kalifornien weg führen sind es.“ „Okay, ich rufe Mirco an und sag ihm, er soll alle Tanken, die verlassen sind, die in und um Kalifornien sind, zu finden und die Ergebnisse dir zu mailen, okay?”, sagte er und griff zu seinem Handy und gab Mirko die Anweisung. Kaum zehn Minuten später bekam ich auch eine E-mail. Ich guckte auf die Karte. Die erste, die mir ins Auge fiel, war die in der Route 99, verlassen und dort floss immer Benzin, als ob jemand die ganze Zeit leicht auf einen Hebel drücken würde, stand in der Info ich wollte sofort dort hin, doch Carla meinte, es würde jetzt dunkel. Bis ich dort ankäme, wäre es schon Nacht. In diesem Moment beschloss ich, in der Nacht dort hin zu fahren und wenn ich dann dort ankommen würde, wäre es schon wieder hell. Hihi, war ich nicht hinterlistig? Mr. Makilic ging dann auch zum Glück und wir hatten endlich für den Rest des Abends unsere Ruhe und guckten uns ein paar Filme an.

So gegen 5:00 Uhr ging ich angezogen hinunter an Carlas und Taylers Zimmer vorbei, dann an Tims Zimmer, der die ganze Zeit schon schnarchte und ging bis zur Tür, doch als ich die Türklinke berührte, umklammerte eine andere Hand meine. Ich wollte anfangen zu schreien, es ging aber nicht, weil diese Person mir den Mund zu hielt. Die Hand, die meine umklammerte, löste sich langsam, ich wich schnell zurück, doch die Hand, die meinen Mund zuhielt nicht und plötzlich wurde es richtig hell vor den Augen. Ich kniff sie schnell wieder zu, weil ich es nicht sehen konnte. Es war einfach zu hell. Dann aber hörte ich etwas: „Tina, was machst du denn hier?”, fragte mich jemand.

Es war Tim. Ich machte den Mund auf und konnte nichts sagen, weil mir in diesem Moment nichts einfiel. Er nahm meine Hand, die immer noch auf der Türklinke klebte, und ging mit mir ins Wohnzimmer. „Sag mal, bist du beschmiert, mich zu erschrecken und außerdem: Was machst du eigentlich hier?“ „Diese Frage solltest du nicht mir stellen, sondern dir selbst.“ „Nein, diese Frage sollten wir uns stellen und nicht du mir oder ich dir. Also was machst du hier?“, fragte ich ihn, der mich ganz verwirrt ankuckte. „Ich wollte zu einer Tanke fahren, weil du gestern Nachmittag auch zu einer fahren wolltest und man dich nicht gelassen hat. Dann wusste ich, dass Carla weiß, zu welcher du fahren wolltest und ich habe sie dann im Nachhinein gefragt, zu welcher. Dann habe ich beschlossen selber dort hin zufahren und habe mir Gedanken gedacht, was für ein hinterlistiges Kerlchen ich doch sei, ja und dann habe ich dich hier abgefangen und sag mir jetzt nicht, dass du dasselbe auch gedacht hast, weil du mich schon so komisch anguckst?“ Ich biss mir leicht auf die Unterlippe und sagte: „Ohhh, doch dasselbe habe ich auch gedacht. Ich bin jetzt etwas überrascht, dass du das auch durchziehen wolltest. Also ich denke mir jetzt gerade, das ziehen wir gemeinsam durch, okay?” „Geht klar. Wollen wir jetzt los gehen? Sonst merken die zwei, dass wir weg sind und danach gibt es immer wieder diese Fragen: Wo wart ihr zwei, sagt schon, wart ihr zusammen weg und so weiter. Du guckst schon wieder so komisch. Sie fragt dich auch immer ab, wenn wir mal unterwegs waren, stimmt´s?” Ich nickte mit dem Kopf und sagte: „Ich schreibe ihr einen Zettel, dass wir wieder am Abend zurück sind und so und …“ Plötzlich hörten wir Carla und Teyler zusammen reden und sie unterhielten sich, dass sie Hunger hätten und dass einer von ihnen runter geht und eine Kleinigkeit zaubert und so. Wir guckten uns an und suchten eine Versteck. Tim zerrte mich hinters Sofa, das etwas höher war als normalerweise so ein Sofa hoch ist, nur leider standen an beiden Enden zwei dicke breite Blumentöpfe mit sehr breiten Blumen da und wir mussten uns zusammenquetschen. Ich guckte ihn an und hoffte, dass er nicht niesen würde, doch das geschah beinahe, wenn ich ihm nicht die Hand vor die Nase und den Mund schlug. Als ich dann wieder locker ließ, dachte ich, es sei vorbei, doch er holte tief Luft und was geschah? Er nieste nicht, sondern sagte nur “Hatschie” und guckte mich um Verzeihung bitten an. Als die zwei dann runter kamen, lachten sie und redeten über uns und wie es sich anhörte nicht angemessen wie Freunde über Freunde eben reden. Da kam so eine Wut in mir hoch, dass ich hochsprang und sie zur Rede stellen wollte, doch als ich es auch tun wollte, packte mich Tim und schüttelte den Kopf und das Sofa bewegte sich in dem Moment, als er mich packte. Wir waren glücklich, als die zwei mit dem Lästern und dem Essen fertig waren. Wir wartete noch ein bisschen und standen beide gleichzeitig auf und stießen die Köpfe aneinander und ich wollte schon schreien „Aua! Mann, nicht schon wieder und auch noch dieselbe Stelle! Auaa! Wieso hab ich immer so ein Pech!“, doch Tim wusste, was war und nahm meine beiden Hände vom Kopf und umarmte mich und sagte kleinlaut: „Tschuldige, wollte ich nicht, ehrlich! Tut mir leid, och, ich bin ein Tollpatsch!” „Ich habe eine Bitte: Könntest du mich loslassen? Du zerdrückst mich!” Als wir uns nach draußen geschlichen hatten und ins Auto gestiegen waren, sahen wir nur ein Licht in meinem Zimmer angehen und hörten Carla schreien: „Tina ist nicht da!“ und dann Tayler: „Tim ist nicht da! Wo sind sie?“ Ich guckte Tim an und er wusste, dass ich ihm sagen wollte: „Fahr sofort los!“ Er fuhr dann auch los und ich fasste mir an die Hüfte und guckte ruckartig Tim an und er fragte: „Was ist denn jetzt los?” „Ich, ich hast du deine Waffe dabei?“ Er nickte mit dem kopf in Richtung Rücksitz. Dort lag eine Kiste. „Die ist nicht abgeschlossen. Sag mal, hast du sie nicht mehr alle?“ „Was denn? Es ist noch nie jemand an mein Auto dran gegangen!“ „Ja, was ist, wenn doch? Du kannst nicht einfach zwei Schusswaffen nicht abgeschlossen im Auto liegen lassen. Das ist unverantwortlich! Stell dir mal vor, es wäre jemand an dein Auto gegangen und hätte sie raus genommen und in diesem Moment erschießt er jemanden und die Waffe wird gefunden und welche Waffe ist das dann? Deine oder meine und einer von uns beiden kommt in U-Haft, wenn du, muss ich dann sagen, dass du die verdammte Kiste nicht abgeschlossen hast und du musst dann sagen, ich habe die Kiste unabgeschlossen im Auto liegen lassen und Mann, ich werde dieses Gefühl nicht los, dass sie nicht da drin sind. Ich guck jetzt rein!” Ich hatte nicht drauf geachtet, wo Tim hinfuhr. Erst als ich aufsah, weil er so scharf bremste, sah ich, dass wir in einer Straße waren, wo nur eine Lampe brannte.

Ich guckte ihn an und sagte: „Die Route 99 ist aber nicht hier, sondern weiter weg und in dieser Richtung.“ „Ich weiß, aber ich wollte mit dir reden“, sagte Tim und guckte komisch und dieser Blick gefiel mir nicht. „Ich glaub, du bist müde. Ich fahre lieber.“ „Nein, ich wollte fragen, wieso du das im Kommissariat gesagt hast?“, fragte er. „Hab ich dir doch schon gesagt. Wegen Mirco…“, und guckte nach rechts und sprach weiter… „Du weißt ja, dass er schon seitdem ich dort angefangen habe, versucht mich anzugrabbeln und das, was ich zu dir gesagt habe, sollte ihm klar machen, dass ich eindeutig nichts von ihm will und dass er nicht bei mir landen kann und...” Ich wusste nicht mehr, was ich sagen sollte und drehte mich wieder und wollte sagen, dass ich gerne mit ihm mal alleine ohne die zwei Turteltäubchen verabreden will, doch als ich ihn ansah, gab er mir einen leichten Kuss. Ich sagte dann: „Fahr weiter zur Route 99 bitte, okay?” Er fuhr still los und ich schlief nach ungefähr einer halben Stunde ein.

Als wir dann auf der Route 99 waren, weckte er mich auf. Ich war ganz erschrocken, weil er eine Decke über mich gelegt hatte und die war etwas schwer. Er fragte: „Hey, hast du gut geschlafen?“ „Ja, ich hätte auch noch länger schlafen können, aber wir müssen sie finden, bevor es zu spät ist, los! Und nimm bitte die Waffen da raus, bitte.“ „Ähh, wir sind noch nicht da. Du hast im Schlaf gesprochen, dass wir uns beeilen müssen und dass sie in großen Schwierigkeiten ist. Deswegen habe ich dich geweckt“, sagte er mir. „Ach, so! Ich dachte, wir wären da. Sind die da drin?“, fragte ich. „Ja, die sind noch da, ach und dein Handy hat kurz bevor ich dich geweckt habe geklingelt. Carla hat angerufen. Ich habe sie weggedrückt, war das okay?“ „Ja, klar war das okay. Wie lange dauert das noch, bis wir da sind?“ „Ungefähr so noch zwei-drei Stunden, wenn nicht noch länger“, antwortete er. „Wir haben halb acht, elf, halb zwölf ungefähr, dann sind wir da. Tim, du hast dich wieder erholt, okay können wir weiter fahren?” Ohne was zu sagen gab er mir die Waffe und ich steckte sie in eine Spezialtasche. Wir fuhren weiter und auf einmal schrie Tim auf: „Guck mal, der Sonnenaufgang! Ist der nicht schön?“ „Sag mal, hast du irgendwelche Drogen genommen oder weswegen bist du so in Laune mich immer irgendwie zu erschrecken oder zu überraschen?“, fragte ich. „Gefällt dir das, wenn ich so bin oder macht es dir Angst, buh!“ „Nein, du hast wohl Hirngespenster!“ Und wir beide fingen an zu lachen und konnten nicht mehr aufhören zu lachen und so ging es fast die ganze Fahrt weiter. „Wir haben jetzt elf Uhr. Wir sind gleich da!“, fing er wieder an. „Könntest du bitte dein Auto so parken, dass nur wir es finden, bitte dass der Täter es nicht findet.“ Tim hatte das Auto, so wie ich es wollte, geparkt den Rest liefen wir. Als wir an der Tanke angekommen waren, war es sehr staubig und ich fing wie erwartet an zu niesen. War ja klar, wenn man eine Stauballergie hat und wir gingen auf Zehenspitzen in die Tanke hinein. Ich guckte Tim an und sah, dass er seine Waffe nicht in der Hand hielt und flüsterte: „Sag mal, bist du ein bisschen behämmert, deine Waffe nicht bereit zu halten. Ich habe keine Lust wieder einen Roman darüber zu halten!” Er nahm die Waffe in die Hand und sagte: „So besser?!” Ich nickte. Wir sicherten alle Räume, bis ich mich an die Kühltruhe anlehnte und sie wegrutschte und dort war eine kaum übersehbare Falltür zu sehen. Ich schob mit Hilfe von Tim die Falltür weg und versuchte sie zu öffnen. Ich machte sie ganz kurz auf und dann schlagartig zu. Tim machte mich auf ein Schloss aufmerksam und schob mich zurück, zielte auf das Schloss, das dann absprang.

Er griff die Tür und öffnete sie und der Staub schoss nur nach oben. Ich schlug mir den Ellenbogen vor die Nase und guckte Tim böse an, der sich auch die Nase zuhielt. Er ging als erstes runter. An den Wänden waren überall leuchtende Kerzen und am Ende des Ganges war eine Tür. Die war ebenfalls verschlossen. Diesmal schob ich ihn weg und zielte auf das Schloss und >>krabuff<< auf einmal flog ich nach hinten und Tim fing mich auf und ich sagte: „Was war das denn? So etwas habe ich noch nie erlebt.” Ich rappelte mich wieder auf und öffnete die Tür und sah vom Kerzenlicht eine Person auf dem Boden liegen. Ich wollte hinlaufen, doch Tim hielt mich zurück und schüttelte mit dem Kopf. Plötzlich zog ein Windzug her und blies die Kerzen aus. Da suchte ich mit der Hand nach dem Lichtschalter und fand ihn zum Glück, weil länger hätte ich es nicht mehr ausgehalten im Dunkeln zu sein. Ich drückte auf den Schalter und das Licht ging an. Ich sah alles verschwommen bis ich alles wieder klar sah und durch den Raum sah, dass nicht noch jemand hier war, aber dort war noch ein Mädchen und da meldete sich mein fotographisches Gedächtnis wieder und sagte: „Das ist das Mädchen, das vor ein paar Monaten auch als Vermisste zum FBI gegeben wurde und sie nicht gefunden wurde und sie verzweifelt aufgegeben haben. Solche Loser! Einfach den Fall abzuschließen ohne Untersuchungen und so. Ich ging zu Angelina und fühlte den Puls, der richtig schwach war. Sie sah auch ausgehungert aus. Sie wurde wach, doch sie schrak zurück. Ich versicherte ihr, dass wir ihr nichts tun werden und dass sie wieder zurück nach Hause kommt. Sie drückte sich an mich und fing an zu weinen. Ich fragte sie vorsichtig: „Kennst du das Mädchen?” sie antwortete: „Ja, das ist Tatjana.” Ich guckte zu Tim rüber, der bei Tatjana war und mir zuwinkte. Ich kam dann auch und er sagte:

„Ich finde den Puls nicht.“ „Och, sag das doch früher. Warte, ich hab´s gleich, warte da! Ziemlich schwach. Wir müssen sie hier rausholen! Guck, ob die Falltür noch offen ist. Wenn nicht, dann ..., jetzt geh doch schnell!“, schrie ich ihn an. „Tina, was ist mit dir?”, fragte er. „Ich komm hier schon klar! Jetzt geh doch!”, schrie ich wieder. Er rannte dann los und guckte einmal nach hinten, ob auch wirklich alles in Ordnung war. In der Zwischenzeit, die er weg war, wurde Tatjana wach. Angelina erklärte ihr alles und dass sie in Sicherheit sind und dass alles wieder gut wird. Fünf Minuten vergingen und Tim war nicht zurückgekehrt. Da fing ich mir langsam an Sorgen zu machen. Zehn Minuten vergingen und er war immer noch nicht zurück. Ich wollte die zwei alleine lassen und ihn suchen, doch nein! Ich konnte sie nicht allein lassen. Sie hatte gerade wieder die Hoffnung bekommen, hier raus zu kommen, da konnte ich sie einfach nicht alleine lassen. Es ging nicht. Weitere fünf Minuten vergingen. Insgesamt zwanzig Minuten war er schon weg. Da, plötzlich hörten wir einen Schuss. Mir stiegen blitzartig die Tränen hoch und ich fing an zu weinen. Hatte er jemanden erschossen? Wurde er erschossen? Ist der Schuss danebengegangen? Ich wusste es nicht und sagte kleinlaut: „Nein, bitte nicht er! Bitte nicht er! Ich könnte so was nicht verkraften. Bitte nicht er! Das war nur eine Einbildung!!! Angelina, war das ein Schuss?“ Sie nickte nur mit dem kopf. „Diese Ungewissheit machte mich verrückt. Ich musste wissen, wer das war. „Kann…“ Angelina sprach mir ins Wort: „Du kannst gehen, wenn du willst. Ich pass auf uns auf. Könntest du mir deine zweite Waffe geben?“ „We, welche zweite Waffe? Ich habe nur die hier.“ Angelina zeigte auf meine Hüfte. Da war wirklich eine zweite Waffe. Wie konnte ich die nur übersehen haben. Hatte Tim sie mir drangeschnallt, als ich geschlafen hatte oder war sie die ganze Zeit schon da und ich hatte nur auf die falsche Seite gepackt im Auto? Wie kommt die da dran? „Jetzt geh doch. Du brauchst die Gewissheit. Ich würde auch verrückt werden, jetzt geh schon!!!” „Jetzt weiß ich, woher ich diese Sprachweise habe von dir, hier meine Waffe. „Wieso von mir, kann das sein, dass du Tina heißt? „Es kann nicht nur sein, es ist so. Ich bin Tina Ashley Jean… Wild, du bist es wirklich. Ich habe immer geglaubt, du seiest aus Kalifornien weggezogen. Ich bin froh, dass du mich und sie gefunden hast. „Es war dein Name, der in mir alles wieder hochgelassen hat… Geh jetzt. Du willst das jetzt schon vergessen, geh jetzt!!!” Ich stand auf und schaute auf die Uhr: Zwei Minuten verplappert. Ich rannte los. Unterwegs dachte ich, ich hätte ihn nie gehen lassen sollen, ich hätte gehen sollen, nicht er. Mir schwirrten so viele Gedanken und Gefühle im Kopf herum, dass ich nicht mehr klar denken konnte, und rannte noch schneller, um Gewissheit zu kriegen. Ich hörte eine fremde Stimme: Dir kann jetzt keiner mehr helfen. Hier sind nur ich, du und die zwei Mädchen. Du bist noch so jung, aber würde ich dich laufen lassen, würdest du mich verraten und man würde die zwei tot auffinden. Tja, was nicht passieren wird, denn man wird drei Tote auffinden: dich und die zwei. Du brauchst nicht um dich zu gucken. Hier sind nur wir zwei,…“ „Da wäre ich mir nicht so sicher!!!“ Der Mann drehte sich um und fragte: „Wer ist das? Kennst du diese Person etwa? Ich würde die Wahrheit sagen,…“ „Ja, er kennt mich,…“ „Wo bist du? „Mal hier, mal dort und dort, wo du mich am wenigsten erwartest, ich versteckte mich hinter einem Regal“ „Über mir? Nein geht nicht. Unter? Nein. Ich dreh mich jetzt einmal im Kreis. Wo bist du? Ich erschieße ihn sonst.“ „TzZzTzZz, wie dumm. Drehung um hundertachzig Grad nach rechts, vorher die Waffe fallen lassen!“ „Denkste wohl, Puppe!“, drehte sich um und ließ erschrocken die Waffe fallen und meinen guten Reflexen nach schoss ich die Waffe Tim zu, der sie an sich nahm und auf ihn zielte. Ich guckte ihm direkt in die Augen und fragte: „Wer bist du?“ ,,Wenn ich dir sage, wer ich bin, muss ich dich umbringen!” Er packte meine Waffe und wollte sie mir aus den Händen reißen, doch ich ließ nicht locker. Tim versteckte sich hinter dem Tresen, um ans Telefon zu kommen. Ich und der Mann zankten uns um die Waffe, doch er war zu stark und plötzlich: ein Schuss! Tim stand jetzt hinter dem Tresen und ihm liefen Tränen die Wange runter, die Waffe lag auf dem Boden. Meine Bluse war voller Blut. Das Hemd von dem Mann auch. Meine und seine Hände voller Blut. Mir stiegen starke Schmerzen in den Bauchraum. Ich konnte mich nicht mehr auf den Beinen halten und fiel um und hörte nur noch ein “NEEEEEEEIIIIIIIIN” und sah alles nur noch schwarz vor Augen.

Dann spürte ich ein heftiges Gezerre an mir und sah einen verheulten Tim und er sagte: „Gott, sei dank, dass du noch am Leben bist. Ich dachte, du seiest tot. Du und er wart voller Blut verschmiert, nicht du, sondern er hat den Schuss abbekommen. Du wurdest nur gestreift aber das ist halb so schlimm, denn du standest auf Zehenspitzen, als du dich mit ihm gerangelt hast. Nur wegen der Gürtelschnalle konnte die Kugel dich nicht treffen, nur streifen. Ich bin so glücklich, dass du noch am Leben bist. Du kannst dir nicht vorstellen, was für eine Angst ich hatte, dass ich dich verliere!!!” Er setzte mich auf und umarmte mich. Mit Mühe legte ich meine Arme um ihn und er stand plötzlich auf und ich sagte: „Ich bin…“ Er sprach mir ins Wort. „Halt die Klappe. Ich kann alles, wenn ich will. Ist das klar!!!” Ich flüsterte leise: „Ja, ist schon gut!”, und setzte mich auf den Tresen. Angelina und Tatjana kamen dann auch nach fünf Minuten und nach weiteren fünf Minuten kam die Polizei und auch Mirco. Ich dachte, als ich ihn sah: „ OOOOOOHHHHHHHHHHHHHHH NEEEEIIIIIIINNN!!! Nicht er bitte! Nicht! Das ist eine Halluzination!“ Und ich umklammerte stärker Tim und flüsterte: „Bring mich von ihm weg. Schnell, sonst begehe ich noch Mord, schnell!” Tim sagte ihm, dass er mich jetzt in Ruhe lassen sollte und dass ich ihn auch nicht sehen wolle und so! Ich sah dann, dass Tim am Arm eine Wunde hatte und sagte: „Lass mich runter. Du bist verletzt. Du darfst dich nicht überanstrengen!” Er aber trug mich zum Krankenwagen, der mittlerweile auch angekommen war.

Als wir im Krankenhaus waren, kamen dann auch Carla und Tayler und leider auch Mirco und Mr. Makilic, der mich schon wieder anschnauzen wollte, doch Tim ließ die beiden nicht hinein ins Zimmer. „Was für einen Mist macht ihr zwei zusammen! Echt! Das ist zum Verrücktwerden. Wie sollen wir es nur aushalten, wenn ihr wieder einen Fall bekommt und so. Das macht ihr nie, aber auch nie wieder, verstanden!?” „Wir, also Tim und ich, hatten uns geeinigt, wie soll ich das sagen, also wir haben uns geeinigt, dass wir kündigen, weil uns das Erlebnis zu viele Nerven gekostet hat und alleine will ich das nicht machen wegen Mirco. Der nervt ebenfalls und sein Onkel auch und das wird nicht wieder vorkommen!“ Ich flüsterte dann, dass Carla es nicht hörte. „Naja, vielleicht kommt es ja vor, aber dann nicht wegen einem Fall. Hehe, bin ich nicht schlimm?“ Carla sagte: „Wie, du hörst wegen Tim auf? Nur, weil er nicht mehr dort arbeiten will, das ist so schwach von dir! Nur wegen ihm hörst du auf? Das ist! Ach vergiss es! Ich geh! Kommst du mit, Tayler?“ Die beiden gingen zur Tür und ich sagte dann: „Du hast mir gar nicht zugehört, was ich gesagt habe,…“ Sie sprach dazwischen: „Doch, das habe ich. Du hast gesagt, dass du es alleine allleeiinee nicht machen willst!” und ging dann. „Wir haben uns geeinigt, das nicht mehr zu machen und du hast mir nie niiee richtig zugehört NIE!” brachte ich meinen Satz zu ende und fing an zu weinen, weil das, was sie mir gesagt hatte, richtig wehgetan tatte. Tim tröstete mich dann und sagte: „Euer erster Streit. Du kommst ins Krankenhaus und sie macht dich dumm an. Sie versteht es nicht, dass du richtig viel Glück hattest und einer deiner Schutzengel da war, dass du nicht stirbst. Mann, das regt mich so auf. Was hätte sie wohl gesagt, wenn du tot wärst?“ „Ich hab dir doch gesagt, dass du dort nicht hinfahren sollst. Tja, Pech! Deine Schuld. Ich habe dich gewarnt, nur du bist so stur, dass du immer alles alleine machen willst und alleine den Ruhm erntest.” Das bestimmt. „Tim, hör auf! Du weißt, dass sie das nicht gesagt hätte.“ Tim fragte mich: „Stimmt doch, was willst du machen, wenn wir zuhause ankommen?“ Ich antwortete: „Schlafen und das so lange bis zu meinem nächsten Geburtstag. Wie geht’s eigentlich Angelina und Tatjana? Sind sie okay?“ Er nickte nur. Als wir aus dem Krankenhaus entlassen wurden, fuhren wir nach Hause. Als wir dann zuhause angekommen waren, brachte Tim mich in mein Zimmer und wünschte mir süße Träume, aber nach ungefähr fünf Minuten kam er wieder und sagte, dass ich wach werden soll. Ich fragte mich, warum und ging mit ihm nach unten, doch vor dem Wohnzimmer zog er mir ein Tuch um die Augen. Ich fragte mich, was das soll und er sagte überraschend: „Wir gehen gleich ins Wohnzimmer und ich zeige dir was Neues. Das habe ich schnell besorgt, um dir eine kleine Überraschung zu machen!“ „Toll! Jetzt weiß ich ja, was mich erwartet. Das ist keine Überraschung mehr!” und er führte mich ins Wohnzimmer. Ich hörte nur die Tür aufgehen und dann “HAPPY BIRTHDAY!” Er nahm mir das Tuch ab und alle waren da: Carla, Tayler, Angelina und Tatjana auch und eine leckere schöne große Torte. Ich sagte: „Das ist nicht euer Ernst! Mein Geburtstag ist erst in ein paar Tagen und nicht heute!“ „Nein, das stimmt nicht.“ „Wir mussten noch eine Torte organisieren und ich bin nur so schnell gegangen, weil ich noch was abholen musste für dich“ „Und ich musste einen inszenierten Streit anfangen und ich habe ihr geholfen!“, sagten die drei nacheinander. Wir feierten meinen Geburtstag und gegen siebzehn Uhr fragte ich Tim, wieso er mich nicht länger schlafen gelassen habe. Er antwortete, dass ich gesagt hätte, dass ich bis zu meinen Geburtstag schlafen will.“ Wir feierten weiter bis wir alle kaputt und durchgetanzt ins Bett fielen.

„So, jetzt aber ins Bett, sonst kannst du morgen nicht aus dem Bett und kommst zu spät zur Schule und das wollen wir beide nicht, okay? „Ja, ist okay, Mama! Ich schlafe sofort ein und Mama, weißt du was? Ich möchte auch mal Kommissarin werden, wenn ich groß bin!“, sagte mir meine kleine Tochter Kathrin. Ich sagte ihr dann: „Das ist ein sehr anstrengender Job, meine Süße. Das hast du doch gehört. Der ganze Stress und so. Werde lieber Model, so wie ich, als ich den Job aufgegeben habe. Das ist besser für dich, also gute Nacht!” Ich ging aus dem Zimmer und Tim fragte mich: „Hast du ihr wieder die Geschichte erzählt? „Ja, na und? Sie wollte sie noch mal hören, ist das schlimm?”, und wir beide gingen dann auch ins Bett.

Das war das Ende meines Krimis. Ich hoffe, er gefällt euch!!! :-D J J

 
 
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