Krimis für euch!

Krimi

Fortsetzungskrimi nach vorgegebenem Anfang von Claudia Werner

!von NiklasHier gibts Spannung pur! Unbedingt lesen!

 

 

Ben packte seine Sportsachen hastig in den Rucksack. Das Training war mal wieder echt hart gewesen. Rainer – sein Trainer – hatte natürlich wieder ihn auf dem Kieker gehabt. Es ging um den Aufstieg und sie hatten nur noch wenige Spiele vor sich. Ok, er wollte ja auch in die nächste Liga. Aber dass es so hart werden würde, hatte er nicht gedacht. Und die Konkurrenz schlief nicht... Er spürte schon seit Wochen, dass Marcel kurz davor war, ihn auf der Liste der Stürmer zu überholen. Im Fitnesstest hatte er genauso gut abgeschnitten wie er. Marcel und er hatten eh noch eine Rechnung offen. Aber da ging es um seine neue Freundin. „Didadidadidada“ klingelte prompt sein Handy und Lara erschien auf dem Display. „Ja?“, flötete Ben. „Ich wollte nur sagen, dass ich heute nicht mit ins Kino gehe!“, kam es schnippisch. „Ach ja? Warum denn?“, fragte Ben erstaunt. „Ich habe da heute so eine E-Mail bekommen... Du hättest unerlaubte Tabletten genommen, um im Fußball ´ne große Nummer zu werden und so. Kurz: Du bist voller Dopingmittel. Auf so einen Typen steh´ ich ganz und gar nicht. Ich bin soooo sauer auf dich und soooo enttäuscht!...“ Mehr bekam Ben nicht mehr mit. Er fühlte sich plötzlich so schlapp und wollte gerade sein Traubenzuckerpäckchen, was er immer dabei hatte, aus der Jackentasche ziehen, als er plötzlich ein Röhrchen spürte. Alles versank im Nebel...

Er wurde ohnmächtig und schlug mit dem Kopf auf dem Boden. Ben wachte in einem Krankenzimmer wieder auf. Er hatte einen dicken Verband am Kopf und war an eine Maschine angeschlossen. Langsam öffnete sich die Zimmertür. Jemand trat hinein. Es war der Arzt, der Ben behandelte. Der Arzt fragte: „Na, wie geht es dir?“ Ben antwortete: „Ganz gut.“ Ben fragte neugierig: „Was ist denn passiert?“ Der Arzt antwortete: „Ich weiß leider nur, dass du mit dem Kopf auf den Boden aufgeschlagen bist und dass du einen Kreislaufzusammenbruch erlitten hast.“ Ben bedankte sich. Der Arzt verließ das Zimmer und sagte: „Ich komme nachher noch mal wieder mit den Blutwerten.“ Ben erinnerte sich an den Anruf seiner Freundin. Sie hatte etwas von einer E-Mail erzählt und dass er voller Dopingmittel wäre. Ben wusste aber nichts von Dopingmitteln. Er dachte nach. Wer könnte die E-Mail nur geschrieben haben? Es klopfte an der Tür. Bens Trainer trat ins Zimmer. Er fragte Ben: „Wie geht es dir?“ „Ganz gut“, antwortete Ben. „Der Arzt meinte, ich hätte einen Kreislaufzusammenbruch gehabt“, fügte Ben hinzu. Es klopfte an der Tür. Zwei Freunde von Ben traten in das Zimmer. Es waren Alex und Micha. Sie hatten Bens Sporttasche dabei. Nach einer kurzen Unterhaltung klopfte es noch mal an die Tür. Es war der Arzt mit den Blutergebnissen. Er sagte: „Dein Blutzuckerspiegel ist ok, aber es wurden Reste von Dopingmitteln in deinem Blut gefunden.“ Ben, Micha und der Trainer waren erschüttert. Alex reagierte nicht besonders erstaunt. Der Arzt fragte: „Kann ich mal dein Traubenzuckerröhrchen haben?“ „Natürlich!“, antwortete Ben. Der Arzt ließ es eben schnell untersuchen. Als der Arzt wieder ins Zimmer kam, erzählte er, dass im Röhrchen auch Rückstände von Dopingmitteln sind. Verblüfft verließen sie nach der Genehmigung des Arztes das Krankenhaus. Der Trainer fragte: „Hast du wirklich kein Dopingmittel genommen?“ „Nein, wirklich nicht!“, sagte Ben. Daraufhin sagte Micha: „Also kannst du es nur unbewusst zu dir genommen haben. Jemand muss den Traubenzucker gegen Dopingmittel ausgetauscht haben. Ben erzählte, dass seiner Freundin eine E-Mail geschickt worden war, in der gestanden hatte, dass er unerlaubt Dopingmittel nehmen würde. Der Trainer fragte Ben: „Wer hat alles Zugang zu deiner Tasche?“ Ben antwortete: „Eigentlich die ganze Mannschaft.“ Alex sagte: „Ich muss nach Hause, hab noch was zu erledigen.“ Darauf ging Alex nach Hause. Micha sagte: „Derjenige, der dir das Dopingmittel untergejubelt hat, will dich wohl aus dem Weg haben.“ „Ja, da kannst du Recht haben.“ Der Trainer sagte: „Also Micha, du kommst morgen etwas früher zum Training und du, Ben, kommst auch.“ Ben sagte: „Aber der Arzt hat gesagt, dass ich nicht trainieren darf.“ „Du brauchst ja nicht trainieren, komm einfach!“, sagte der Trainer. Am nächsten Tag kamen Micha und Ben zum Training. Ben hatte ein großes Stirnband um den Verband gebunden. Ben stand vor der Umkleidekabine. Micha versteckte sich im Kleiderschrank. Als Alex mit den anderen Spielern zum Training kam und Ben dort sah, fragte er: „Ben! Wieso bist du da? Ich dachte, du dürftest gar keinen Sport machen!“ „Ach, schon, ok, meinem Kopf geht´s wieder besser“, sagte Ben. Alex zog sich mit den anderen Spielern um. Als alle draußen auf dem Platz waren, griff Alex in die Tasche von Ben und tauschte den Traubenzucker gegen Dopingmittel aus. Als Alex die Umkleidekabine verlassen wollte, stand Ben in der Tür und fragte: „Was hast du gerade in mein Tablettenröhrchen gefüllt?“ „Nichts!“, antwortete Alex. In diesem Moment kam Micha aus dem Schrank. „Von wegen!“, sagte Micha. „Du hast ihm Dopingmittel unter seinen Traubenzucker gemischt.“ Dann kam der Trainer dazu. „Alex! Warum machst du so was?“ Alex antwortete: „Ich wollte Ben aus dem Spiel haben, damit ich in der nächsten Liga Team-Capitän sein kann. Der Trainer sagte: „Du weißt, was dir blüht, oder? Ich muss dich aus dem Verein werfen und du kriegst für ein Jahr Spielverbot in allen Vereinen im Umkreis!“ Alex ging wütend nach Hause. Nach der Tragödie konnte Ben wieder spielen und sein Team gewann die Spiele und sie rückten in die nächste Liga vor.

 
 
über das Projekt   über uns
  7c - Johann-Gutenberg-Realschule - Leitung: Claudia Werner - Unterstützung durch die Lehramtsanwärterin Frau Pöttke