| |
Es war wieder einer dieser regnerischen Tage. Ich stand wie immer um Punkt sieben Uhr auf, putzte meine Zähne und zog mich an. Ich dachte mir „Heute ziehe ich mich ganz schwarz an, außer meiner Krawatte, die ist schwarz-weiß gestreift.“ Nachdem ich mich angezogen hatte, ging ich in die Küche und habe meinen schönen schwarzen Kaffee getrunken. Dabei nahm ich mir ein Toastbrot und schmierte mir Nutella darauf. Das mag ich nämlich am liebsten zum Frühstück. Als ich fertig war, ging ich zu meinem roten Einzelsofa und setzte mich hin. Ich nahm mir die Fernbedienung und schaltete den Fernsehen an. Wie immer kam meine Lieblingsserie „Alles, was zählt“, zwar ist das kein Krimi, aber trotzdem ist das toll. Als die Werbung anfing, klingelte das Telefon. Ich nahm ab und hörte eine Stimme, sie flüsterte: „Morgen um Punkt zwölf Uhr in der Constantine Avenue!“ Die Person legte auf und ich dachte mir nichts dabei. Meine Serie hatte dann auch wieder begonnen. Ich sah sie mir weiter an. Als die Serie zuende war, hatte jemand an der Haustür geklingelt. Ich machte die Tür auf, aber da stand keiner. Ich sah nur einen roten Brief. Ich öffnete den Brief, worauf stand: „Vielleicht magst du das nicht ernst nehmen, aber ich meine das ernst. Ich sage nur: Dein Freund Link wird bald sterben.“ Langsam machte ich mir Sorgen und bekam Angst. Ich rief sofort Link auf seinem Handy an, aber keiner nahm ab. Am nächsten Tag ging ich um Punkt zwölf Uhr zu der genannten Straße, die sehr düster war. Man hörte keine Stimmen. Es war sehr leise, aber plötzlich bellte ein Hund und ich erschrak sehr. Ich lief zu dem Hund und an seinem Halsband war wieder ein roter Brief. Ich machte den Brief zügig auf und da war wieder eine Nachricht, die mit Rot geschrieben worden war. Sie teilte mir mit, dass Link nicht mehr am Leben war. Es war die schrecklichste Nachricht für mich. Er war mein bester Freund gewesen. Ich ging nach Hause und legte mich hin. Ich dachte nach. Mir fielen drei Menschen ein, die Link sehr nah standen. Einmal war es Karl Klicker, James Jonsen und Jasen Black, aber ich glaubte, dass es Karl Klicker nicht gewesen sei, denn er war Links bester Freund. Ich beschloss jeden von denen abzufragen. Aber davor rief ich seine Partnerin Flinki an und teilte ihr die Nachricht mit. Dabei fiel sie in Tränen. Sie sagte sehr wütend: „Ich werde dir helfen, Links Mörder zu finden!“
Als erstes fuhr ich zu James Jonsen, weil er Link nicht mochte bzw. hasste. Deshalb besuchten wir ihn zuerst, aber das musste nicht heißen, dass er der Täter war. Als wir in seiner Villa ankamen, trafen wir ihn vor der Treppe. Wir haben ihn abgefragt aber er machte keinen auffälligen Eindruck, bis auf dass er fliehen wollte. Als wir da fertig waren, fuhren wir zu Jason Black. Wir kamen an seiner Wohnung an und gingen alle Fragen bei ihm durch. Er wollte in eine Villa umziehen, aber fragte sich nur wieso. Wir fuhren dann zum letzten Verdächtigen. Als wir ankamen, fragten wir dasselbe Karl Klicker und teilten ihm dabei mit, dass sein bester Freund Link ermordet worden war. Er brach in Tränen aus und sagte: „Wer war das und wieso?“ Ich und Flinki ließen ihn dann alleine und fuhren zurück zu mir. Wir beide setzten uns hin und dachten nach, wer es gewesen sein könnte. Ich fragte Flinki, wer es sein könnte und sie antwortete mir: „Ich denke, dass Jason Black der Mörder ist, weil er der Halbruder von Link ist und soweit ich mich erinnern kann, war er schon immer eifersüchtig auf Link.“ Flinki dachte genauso wie ich, aber eine Frage hatte ich noch an sie und die war: „Wieso wollte James Jonsen weglaufen? Er hasste Link ja auch.“ Flinki rief: „Ja aber er war eigentlich schon immer harmlos und er wurde ja auch schon einmal für etwas verurteilt, obwohl er keine Tat begangen hatte.“ „Gut!“, sagte ich. Wir fuhren noch einmal und das zum letzten mal zu Jasen Black, Links Halbruder. Ich hatte eine Idee und zwar dachte ich mir, ich sage irgendetwas, aber ich erwähne nicht, dass Link ermordet worden war, und hoffte dabei, dass er sich selbst verrät. Ich stellte ihm ziemlich viele Fragen, aber erwähnte dabei nie, wer ermordet worden war, aber nach einer kurzen Zeit schrie er: „Ich weiß nicht, wieso mein Halbbruder tot ist und wer der Mörder ist!“ Ich hatte alles, was ich brauchte. Ich hatte das alles aufgenommen, was er gesagt hatte und brachte das zur Polizei. Jeason Black würde für eine Gefängnisstrafe von mindestens 20 Jahren verurteilt werden. Ich war froh darüber und ging mit Flinki nach Hause. Eines jedoch blieb: LINK KONNTE DADURCH AUCH NICHT WIEDER LEBEN. |