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Es war wieder einer dieser regnerischen Tage. Dieser Tag war mein erster Arbeitstag. Ich war sehr aufgeregt, als laut der Wecker klingelte. Ich stehe meistens alleine auf, aber trotzdem hatte ich zur Sicherheit meinen Wecker gestellt. Ich ging langsam ins Badezimmer und hörte den lauten Regen. Ich wusch langsam und gründlich mein Gesicht, dann zog ich meine Jeanshose und mein schwarzes Oberteil an. Plötzlich war es schon halb sieben. Ich hatte keine Zeit zum Frühstücken und meine Zähne putzen. Ich zog schnell meine Schuhe und meine Lederjacke an. Ich nahm meinen Schlüssel und meine Tasche und rannte raus. Auf einmal fiel mir ein, dass ich Ary zu Hause vergessen hatte. Ich rannte schnell zurück und nahm Ary. Wir liefen Richtung Park. Der Regen hörte langsam auf. Als wir endlich im Büro ankamen, war es genau 6:45 Uhr und ich klingelte an der Tür. Die Tür machte mein neuer Arbeitskollege Andreas Günther auf. Er war freundlich und sagte: „Guten Tag! Kommen Sie herein!“ Wir begrüßten uns. Es war ein kleines Arbeitszimmer mit zwei Schreibtischen und einem Sofa. Andreas Günther sagte mir seinen Namen und berichtete über seine frühere Kollegin, der dieser Schreibtisch gehört hatte. Der Schreibtisch war sehr staubig und darauf lagen viele Akten. Günther sagte: „Meine Kollegin wurde erschossen.“ „Wie lange ist das schon her?“, fragte ich neugierig. „Es ist schon 2 Jahre her“, sagte er traurig. Ich räumte meinen Schreibtisch auf. Ich sah viele Fotos von der Kollegin. Es war schon traurig. Zwei Stunden später gab ich Ary ihr Futter. Plötzlich klingelte es an der Tür. Ich machte die Tür auf, ein junges Mädchen rannte schnell hinein und schrie ganz laut: „Mein Freund ist weg, drei maskierte Männer haben ihn ins Auto gezerrt und sind weg gefahren.“ Ich fragte: „Haben Sie vielleicht die Autonummer oder die Automarke sehen können?“ „Ich weiß nur, dass das Auto schwarz ist“, sagte sie traurig. „Hat er Feinde oder Freunde?“, ergänzte Andreas. „Er hat keine Feinde, aber Freunde hat er.“ „Wissen Sie vielleicht die Adresse von seinen Freunden?“, fragte ich. Sie konnte uns nur eine Adresse geben und zwar von Alex Fischer. Das Opfer und sein Freund Alex Fischer hatten vor kurzem Streit. Worum es in diesem Zerwürfnis ging, wussten wir nicht. Nach einer halben Stunde ging ich nach Hause. Es ging mir schlecht, ich hatte Kopfschmerzen und Fieber. Ich putzte meine Zähne und ging ins Bett. Vor Kopfschmerzen konnte ich nicht einschlafen. Plötzlich hörte ich ein lautes Schimpfen. Ich ging schnell zum Fenster und guckte nach draußen. Dort stand ein Obdachloser und schrie ganz laut: „Setz dich hin, du Doofer!“ Der Mann sprach mit sich selber. Ich ging wieder schlafen. Am nächsten Morgen klingelte mein Telefon. Das war Andreas und er sagte: „Guten Morgen! Hier ist Andreas. Kann ich dich in einer halben Stunde abholen? Wir müssen mit dem Freund des Opfers reden.“ Ich sagte natürlich zu. Ich zog mich an und dann ging´s ins Badezimmer. Ich frühstückte schnell. Ich aß ein Marmeladenbrötchen und trank dazu meinen Kräutertee. Nach fünfzehn Minuten ging ich mit Ary spazieren. Als wir zurück kamen, war Andreas schon vor meiner Tür. Ich und Ary stiegen ins Auto ein. Wir fuhren bis zur Kampstraße 7. Ich klingelte bei dem Namen Fischer. Eine alte Frau machte die Tür auf. Es war die Mutter von Alex Fischer. „Guten Tag! Mein Name ist Günther und das ist meine Kollegin Possible. Wir sind von der Kriminalpolizei“, sagte Andreas. „Wieso sind Sie hier? Wir haben nichts mit Polizei zu tun!“, schrie sie ganz laut. „Ist Alex Fischer da?“, fragte ich. „Nein, er ist gerade weg gegangen“, antwortete sie. Plötzlich lief Ary ins Haus rein. Ich rannte schnell hinter ihr her. Sie lief ins Wohnzimmer und schnüffelte an einem großen Bild. Ich dachte, dass Ary nur Hunger hätte. Ich nahm sie an die Leine und ging zurück vor die Haustür. Andreas und ich gingen ins Eiscafé und warteten auf Alex Fischer. Das Eiscafé war genau vor der Tür. Nach einer halben Stunde klingelten wir wieder. Die Mutter von Alex Fischer sagte: „Alex ist auf einer Party und kommt sehr spät nach Hause.“ „Können Sie uns verraten, wo diese Party stattfindet?“, fragte Andreas. Sie sagte: „Grünstraße 20.“ Wir wussten nicht, wo diese Straße war. Es dauerte sehr lange, bis wir die Straße gefunden hatten. Wir hörten schon von draußen die laute Musik. Wir stiegen aus und gingen in Richtung Musik. Auf einem Balkon saß ein Mann, der Musik hörte. Uns war schon klar, dass die alte Frau uns angelogen hatte. Wir wollten wieder schnell zur Kampstraße 7 zurück fahren. Aber ein Stau auf der Autobahn verhinderte dies. Ich hatte wieder ganz starke Kopfschmerzen. Andreas brachte mich nach Hause. Wir hatten uns schon geeinigt, dass wir am nächsten Morgen unbedingt mit Alex Fischer reden mussten. Ich nahm erst einmal eine Kopfschmerztablette. Dann gab ich Ary ihr Futter. Später nahm ich mein Buch und las weiter. Am nächsten Morgen fuhren wir zu Alex Fischer. Er war nicht zu Hause. Wir sahen ihn im Eiscafé. Er flüchtete nach Hause. Ich klingelte. Seine Mutter öffnete die Tür. „Können wir jetzt mit Ihrem Sohn reden?“, fragte ich. Sie sagte: „Nein, er ist nicht zu Hause.“ Andreas brüllte: „Denken Sie, Sie können uns anlügen?“ In diesem Moment rannte Ary schon wieder dahin, wo sie am Tag zuvor hin gerannt war. Ich lief hinter ihr her. Sie schnüffelte wieder an diesem Bild. Ich guckte hinter das Bild. Ich war überrascht. Dort war ein Fenster und man konnte hindurch gehen. Ich rief schnell: „Andreas! Komm bitte!“ Er kam und ich schlüpfte durch das Fenster. Da lag eine Frau auf dem Boden. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich rief Andreas. Er kam und guckte, ob die Frau noch lebte. Auf einmal hörte ich in der Wohnung Geräusche. Ich schlich durch das Fenster und sah Frau Fischer, wie sie ins Auto stieg. Sie wollte offensichtlich fliehen. Zum Glück konnte ich sie aufhalten. Ich fragte: „Haben Sie die junge Dame ermordet?“ „Ja!“, schrie sie ganz laut. Es war schon seltsam; sie sagte uns nicht, warum sie die junge Dame ermordet hatte. Frau Fischer wurde von uns verhaftet. Endlich konnten wir mit Alex Fischer reden. Aber es brachte uns nicht weiter. Ich rief die Freundin des Entführten an und bat sie, hier her zu kommen. Endlich kam sie. Sie erzählte alles über Jan Fuchs. Der Vater arbeitete als Detektiv und die Mutter war Lehrerin. Sie erzählte uns auch viele andere Sachen. Danach fuhren wir mit dem Auto zur Wohnung von Jan und seinen Eltern. Jan Fuchs wohnte noch bei seinen Eltern. Er war erst 16 Jahre alt. Wir klingelten an der Tür. Niemand öffnete. Andreas versuchte es bei den Nachbarn. Endlich kamen wir in das Haus. Plötzlich rief eine ältere Frau: „Gehen Sie weg von hier, sonst rufe ich die Polizei!“ „Keine Angst, die Polizei ist schon da!“, sagte ich. Sie entschuldigte sich und fragte: „Was kann ich für Sie tun?“ „Wissen Sie vielleicht etwas über die Familie Fischer?“, fragte ich. Sie sagte: „Nein, aber ihr Sohn hört immer so schreckliche Musik und ich kann nicht schlafen. In den letzten Tagen ist es hier ganz ruhig und ich kann endlich schlafen.“ Wir fuhren ins Büro und überlegten, wer der Entführer sein könnte. Nach einer Stunde ging ich nach Hause. Auf dem Weg klingelte mein Handy. Es war meine Freundin Lisa. Sie fragte, ob ich Lust hätte, Tischtennis zu spielen. Ich sagte natürlich zu. Ich ging zuerst nach Hause und zog meine Sportkleidung an. Wir spielten drei Sunden Tischtennis und aßen zusammen Abendbrot. Am nächsten Morgen klingelte mein Wecker um sieben Uhr. Ich musste erst um 12 Uhr im Büro sein. Ich stand auf und ging ins Badezimmer. Danach machte ich mein Frühstück fertig. Nach dem Frühstück putzte ich meine Zähne. Ich hatte vor, mit Ary spazieren zu gehen. Davor guckte ich in den Postkasten. Da war nichts drin. Nach dem Spaziergang guckte ich wieder in den Postkasten. Ich hatte einen Brief bekommen. In dem Brief war ein Foto von dem Entführten. Endlich war es schon halb 12 Uhr und ich ging ins Büro. Ich zeigte das Foto Andreas. Es waren keine Fingerabdrücke auf dem Foto. Es zeigte den Entführten beim Malen. Er war offensichtlich ein guter Maler und wurde wahrscheinlich deswegen entführt. Andreas rief die Freundin des Entführten an, die kurz darauf im Büro erschien. Die Freundin meinte: „Jan besuchte auch einen Malkurs. Sein Chef sagte immer: >>Wir können ein Geschäft aufmachen und Bilder verkaufen.<< Jan wollte das nicht. Er wollte Arzt werden. Er machte schon eine medizinische Ausbildung.“ Wir bekamen die Adresse von diesem Malkurs und auch die Öffnungszeiten. Zuerst fuhren wir zur Pizzeria, um uns zu stärken. Wir hatten Hunger. Nach dem Essen fuhren wir über die Autobahn. Dort war ein Unfall. Wir standen schon wieder im Stau. Endlich waren wir da, aber der Malkurs war geschlossen. Nach drei Stunden ging ich nach Hause. Vor meiner Tür lag ein Zettel mit einer Geheimschrift. Darauf stand: Ich rief schnell Andreas an. Wir hatten noch eine halbe Stunde Zeit, um das Geld für den Erpresser zu bekommen. Nachdem wir das Geld besorgt hatten, fuhren wir zur Bücke. Wir warteten ganz lange, aber keiner kam. Wir stiegen ins Auto und plötzlich klingelte das Handy von Andreas. Eine Krankenschwester aus dem Krankenhaus, wo der Vater von Jan Fuchs lag, sagte: „Herr Fuchs ist nicht im Krankenhaus. Er ist verschwunden.“ Wir fuhren schnell zum Gebäude des Krankenhauses. Wir sahen den Vater auf der Straße liegen. Neben ihm lag ein Telefon. Zuerst brachten wir ihn ins Krankenhaus. Wir durchblätterten seine letzten Anrufe. Der letzte Anruf war unbekannt. Aber wir konnten trotzdem herausbekommen, woher dieser Anruf gekommen war – aus einer Telefonzelle in der Wolgastraße. Dieser Anruf konnte auch mit der Entführung zu tun haben. In der Straße war aber nichts Merkwürdiges zu finden. Wir wollten schon zurückfahren, aber ein Anruf verhinderte das. Es war Herr Fuchs, der Vater des Entführten. Er sagte: „Fahrt schnell in die Wolgastraße!“ Wir befanden uns schon dort. Ich sah einen Jungen auf der Straße spielen und fragte: „Gibt es hier Leute, die merkwürdig sind?“ „Ja“, sagte er und fing an zu erzählen: „Vorgestern haben sich hier viele Personen gestritten und wenn ich nicht schlafen kann, gucke ich immer aus dem Fenster. Die ganze Nacht ist im Keller Licht an, aber nur seit vorgestern.“ Uns war schon klar, dass hier die Entführer waren, weil Jan Fuchs vor 2 Tagen entführt worden war. Wir schauten vorsichtig aus dem Fenster in das Haus hinein. Da waren viele bewaffnete Männer. Andreas rief Verstärkung. Alle wurden verhaftet. Wir fanden Jan im Keller. Er war dort eingesperrt. Seine Mutter konnte nicht glauben, dass ihr Sohn wieder da war. Herr Fuchs kam aus dem Krankenhaus zurück. Und so war die Familie wieder zusammen. |