John, Addi und Tore saßen in ihrem Stammcafe und aßen Pizza. Als sie ihre Pizza aufgegessen hatten, gingen sie zum Schulhof und spielten etwas Fußball.
Am Abend hörten sie auf und gingen zu Johnys Computerparty. Sie spielten bis Mitternacht am Computer. Dann machte Tore den Vorschlag, sich gegenseitig Gruselgeschichten zu erzählen. Tore fing zuerst mit seiner Geschichte an: „In einer Nacht wurde ein Kind überfallen. Es schrie sehr laut, wurde aber von niemandem gehört. Das Kind wurde später tot aufgefunden. Der Täter wurde bis heute nicht geschnappt.“
Addi hatte eine Idee und schrie: „Wir können ja den Mörder suchen!“ „Ja, das können wir machen“, sagte Johny. Tore meinte: „Wie sollen wir den Mörder denn finden? Hast du einen Knall im Kopf? Es haben schon viele versucht, sogar die Polizei. Aber bisher wurde der Täter nicht gefasst.“
„Na, wir können es doch einmal versuchen!“, konterte Johny. Die drei Jungen legten sich schlafen.
Am nächsten Morgen begannen die drei Freunde mit ihrer Suche. Sie gingen zur Polizei, um sich Unterlagen über den Mordfall zu beschaffen. Die Polizei wollte ihnen keine Akteneinsicht geben, aber Johny blieb hartnäckig. Nach einer Weile gab die Polizei aber doch nach und gab die Unterlagen heraus (vielleicht nur aus Freundlichkeit).
Sie sahen sich die Unterlagen in Addis Zimmer durch. Bis zu der Stelle, wo die Leiche in der Straße gefunden wurde, konnten die Detektive nichts Außergewöhnliches erkennen. Daraufhin gingen sie in die Straße, in welcher der Mord passierte. Aber auch dort konnten sie keine Hinweise entdecken.
Sie gingen zu ihrem Stammcafe und diskutierten über den Fall. Dabei zogen sie sich erst einmal eine Pizza rein.
Am nächsten Morgen gingen die drei wie immer von montags bis freitags in die Schule. In der ersten Stunde war Englisch angesagt. Als es klingelte, schrie Tore: „Die Alte ist da, alles hinsetzen!“ Nach dieser Stunde hatten sie endlich Pause. Aber sie gingen nicht hinaus um zu spielen, sondern gingen ihren komplizierten Fall durch.
Nach der Schule trafen sich die Freunde in der Pizzeria und bestellten sich ihre Lieblingspizza und eine Cola. Addi war schon fleißig gewesen und hatte aus der Bücherei alte Zeitungsausschnitte über den Mord an dem Mädchen mitgebracht. Sie lasen sich die Berichte durch und hatten auch einen Verdächtigten gefunden. Sein Name war Maximilian Götte. Er wurde in dem Zeitungsartikel als Stalker dargestellt, der sein späteres Opfer anhimmelte. Aber es wurde noch eine Person genannt, die den Jungens verdächtig vorkam. Ihr Name lautete Laura Klatte. Sie war die beste Freundin des Mädchens gewesen. Sie hatte vor der Tat mit ihrer Freundin gestritten und hatte zum fraglichen Zeitpunkt kein Alibi.
Die Detektive suchten sich nach der Besprechung die Adressen der Verdächtigen aus dem Telefonbuch heraus, um diese zu besuchen.
Als erstes war der Stalker dran. Er wohnte in einer Plattenbausiedlung. Dort wohnten auch viele Junkies.
Die drei Freunde hatten schon ein bisschen Angst. Als sie in das Haus des Stalkers kamen, sahen sie zuerst einmal einen kaputten Kinderwagen im Flur und gleichzeitig hörten sie Hundegebell. Der Verdächtige wohnte in der 4. Etage. Die drei Detektive klingelten an der besagten Haustür. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie hörten, wie sich eine Person der Tür näherte. Es wurde die Tür geöffnet und ein Mann mit einer Müslischale in der Hand sah sie an. Er machte einen müden Eindruck, hatte eine leichte Fahne und ein strenger Geruch kam aus seinem Mund und aus der Wohnung.
Johny fragte: „Sind Sie der Mann, der verdächtigt wurde, das Mädchen ermordet zu haben?“
„Ja, das bin ich. Na, aber was geht euch kleine Knirpse das an?“, schnauzte er. Aber die drei Detektive ließen sich nicht davon beeindrucken. Johny fragte im normalen Ton: „Sind Sie der Stalker, der das Mädchen verfolgt hat?“
„Jetzt verschwindet, ihr kleinen Mistblagen. Wenn ihr noch einmal in die Nähe meiner Wohnung kommt, rufe ich die Polizei!“
Die drei Detektive gingen zu Tores Wohnung und redeten über den verdächtigen Stalker.
Am nächsten Tag machten sie sich in Richtung Adresse der Freundin des Opfers auf. Das Mädchen wohnte in einem Villenviertel der Stadt. Es war eines der besten Viertel der Stadt. Sie kamen zum Haus des Mädchens und standen vor einer großen Holztür. Die Tür wurde von einem Mädchen in Uniform geöffnet und sie fragte die drei Freunde, was sie wünschten. „Wir möchten Laura sprechen.“ Die Angestellte antwortete: „Einen Moment bitte“ und ging weg... Nach einem Augenblick kam sie zurück und sie gingen gemeinsam in ein großes Zimmer. Nach einer Minute kam ein Mädchen herein und fragte: „Was wollt ihr von mir?“
„Warst du die Freundin der Toten?“, fragte Johny. „Ja, warum?“, war die Gegenfrage des Mädchens. John sagte: „Du hattest dich mit der Freundin an dem Tag, an dem deine Freundin ermordet wurde, gestritten. Wieso hattet ihr Streit?“ Plötzlich schrie sie: „Verschwindet aus meinem Haus. Wenn ich euch noch einmal sehe, rufe ich die Polizei.“
Irgendwie kam das den drei Detektiven bekannt vor. Sie gingen zu Tores Wohnung und besprachen den Fall. Am verdächtigsten kam ihnen der Mann vor. Er hatte das Opfer geliebt und ständig beobachtet und verfolgt. Sie kamen zu dem Entschluss, den Mann zu observieren.
Sie machten sich auf den Weg. Am Abend verließ der Stalker seine Wohnung. Johny schlug vor, in die Wohnung hineinzugehen. Vor der Haustür holte Addi seinen Dietrich aus der Hosentasche und knackte damit die Wohnungstür. Die drei durchsuchten die Wohnung und fanden im Schlafzimmer verdächtige Gegenstände. An der Wand hingen Fotos des Opfers. Auf dem Boden fanden sie den verlorenen Handschuh des Opfers. Schnell machten sich die drei Freunde vom Acker und gingen direkt zur Polizei.
Der Kommissar staunte nicht schlecht, als er die Geschichte der Jungen hörte und welche Beweise die drei gefunden hatten. Sofort machte der Kommissar sich mit seinen Kollegen auf den Weg zum Stalker. Dort fanden sie alles so vor wie die Jungen ihm alles beschrieben hatten. Sie warteten auf den Verdächtigten und nahmen in später fest.
Nachdem der Fall nun gelöst war, bedanken sich die Eltern des ermordeten Mädchens bei den drei Detektiven. Die Zeitungen waren am nächsten Tag voll von dem gelösten Fall. Die Freunde wurden über Nacht in ihrer Stadt berühmt. Von nun an wurde nur noch von den drei Kommissaren gesprochen. Zum Schluss kam auch noch eine Belohnung für den gelösten Fall dabei herum.
Im Laufe der nächsten Jahre wurden noch einige knifflige Fälle von den drei Detektiven gelöst. |