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Es war wieder einer dieser regnerischen Tage in einem alten, verlassenen, kaputten Haus am Ende der Stadt. Überall flogen Fledermäuse herum. In dieser Gegend wohnten Mörder, Dealer und alle anderen Arten von Verbrechern. Wer hier wohnte, war entweder verrückt oder lebensmüde. In einem kaputten Haus wohnte Jack Lindey. Er war Detektiv und hier konnte er Fälle über Fälle lösen. Das Haus war schwarz gestrichen und überall waren Patronen verteilt. Ihr müsst wissen, er war sehr tierlieb. Im Hausflur waren in jedem Geschoss Tiere. Von der Maus bis zur Ratte. Jack, wir nennen ihn mal Jacky, musste wegen dem Tierüberschuss im Keller leben. In allen Schränken waren Personalakten von allen Vorbestraften. Er hatte sie alle aus dem FBI-Hauptquartier hinausgespeist. Er wohnte hier gerne, denn es war außer den paar Schüssen am Tag sehr ruhig. Man gewöhnte sich aber daran. Gerade zog er sich die Hose und sein Hemd an. Danach holte er sich ein Käsebrötchen, als plötzlich das Telefon klingelte. Er ging ganz überrascht zum Telefon, denn normalerweise bekam er keine Anrufe um 7:00 morgens. Er nahm den Hörer ab und sagte: „Hallo? Wer ist denn da?“ Eine mysteriöse Stimme sagte darauf: „Das ist jetzt egal. Ich muss mit Ihnen reden, wir treffen uns in dem Restaurant in der Schlossallee um 12:00 mittags.“ Als er darauf etwas sagen wollte, hatte der Fremde schon aufgelegt. Er hatte also keine andere Wahl, als zu dem Treffen zu gehen. Um 12:00 Uhr mittags, wie vereinbart, saß er in dem Restaurant und wartete auf den mysteriösen Fremden. Nach einigen Minuten, als er sich gerade ein Milchshake bestellt hatte, hörte er plötzlich einen Schuss. Er rannte aus dem Restaurant und stürzte sich in die Richtung, aus welcher der Schuss kam. In einer Gasse, ganz in der Nähe des Restaurants. Als er da ankam, sah er eine verblutende Frauenleiche. Das konnte man daran sehen, dass auf der ganzen Brust und auf dem Kopf 10 Patronenhülsen lagen. Er nahm sein Handy und rief die Polizei an. Er sagte mit hastiger Stimme: „Hier ist Detektiv Jack Lindey, kommen Sie schnell zur Ecke Schlossallee, in die Gasse neben dem Restaurant. Hier ist eine Leiche!“ Der Kommissar sagte darauf: „Wir kommen sofort.“
Jacky ging näher und guckte, ob etwas in der Tasche war, als plötzlich ein Geräusch ertönte. Eine Mülltonne war umgefallen. Er sah jetzt einen maskierten Menschen. Er sagte: „Hey du, bleib stehen!“ Der Maskierte rannte daraufhin weg. Jacky sprintete hinterher. Nach ein paar Minuten hatte er ihn aber verloren, weil der Maskierte über eine schmale Mauer gerannt war. Enttäuscht ging er wieder zur Leiche zurück. Er war überrascht. Die Polizisten waren schon da. Er sagte: „Das ging aber wirklich schnell!“ „Das ist unser Job“, sagten sie darauf. Der Kommissar fand einen Brief in der Tasche des Opfers und gab ihn Jacky. Dann führte er einige Telefongespräche mit Polizeispitzeln, um Näheres über diesen Mord zu erfahren. Derweil guckte sich Jacky den Brief an. Da stand geschrieben: „Komm heute in die Gasse neben dem Restaurant an der Ecke Schlossallee.“ Der Detektiv fragte: „Gibt es irgendwelche Beweise oder Verdächtige?“ „Ja, es gibt zwei Verdächtige“, antwortete der Kommissar darauf. „Dann“, sagte er, „geben Sie mir die Adresse, Namen und Wohnort der Verdächtigen. Wissen Sie was, faxen Sie mir die Angaben durch. Sie kennen doch meine Faxnummer?“ „Natürlich kenne ich Ihre Faxnummer“, sagte der Kommissar darauf. Jacky ging wieder nach Hause. Es war mittlerweile schon spät geworden und er war sehr müde. Er zog sich seinen Schlafanzug an und ging ins Bett. Am nächsten Morgen um 9:00 Uhr stand er wieder auf. Er machte sich einen schön warmen Kakao und ein Wurstbrot, als plötzlich sein Faxgerät bimmelte. Es war ein Brief vom Kommissar mit den Verdächtigen. Er las ihn sich gründlich durch. In dem Brief stand:

Wie jeden Morgen zog er sich Hemd und seine Hose an, aß sein Käsebrötchen und ging in die Grownstreet zu seinem ersten Verdächtigen. Er klingelte an der Schelle und wurde gefragt: „Hallo, wer ist da?“ Er antwortete: „Hallo, ich heiße Jack Lindey und bin Detektiv!“ „Wenn es um meine verstorbene Freundin geht, habe ich damit nichts zu tun.“ „Das habe ich doch auch noch nicht behauptet, oder? Ich muss Sie aber bitten mitzukommen“, sagte Jack Lindey. Daraufhin gingen sie beide aufs Revier. Als die beiden auf dem Revier waren, schickte Jacky sie in einen schalldichten Raum. Da sollte sie ein paar Fragen beantworten. Jacky fragte: „Wo waren Sie gestern von 12:00 und 13:00 Uhr?“ Sie antwortete mit hastiger Stimme: „Ich war im Supermarkt und habe eingekauft!“ „Sie haben also eine ganze Stunde eingekauft, verstehe ich das richtig“, fragte Jacky. „Nein, ich war auch noch bei meiner Turngruppe. Da lernen wir gerade, wie geschickt man balancieren kann!“, murmelte sie in sich hinein. Er sagte darauf: „Bleiben wir bitte beim Thema. Halt, haben Sie gerade gesagt, dass Sie Turnunterricht nehmen?“ „Ja, das habe ich gesagt, warum fragen Sie?“, fragte sie ihn. „Ach, nur aus Neugier“, meinte Jacky. „Ich werde das überprüfen müssen. Also geben Sie mir die Adresse des Turnvereins und ein paar Namen von denen, die bezeugen können, dass Sie tatsächlich da waren. Danach hatte Jacky ihr noch ein paar Fragen gestellt und nach einer Stunde durfte sie wieder gehen. Der Kommissar fragte Jacky: „Glaubst du, dass sie es gewesen ist?“ „Ich glaube nichts, aber ich habe eine Vermutung“, sagte Jacky darauf. Dann ging Jacky wieder nach draußen. Er machte sich direkt auf den Weg zum Turnverein. Dort traf er keinen an. Als er auf die Tafel mit den Öffnungszeiten sah, stellte er fest, dass er viel zu früh da war. Als er weggehen wollte, fragte ihn eine ältere Dame, was er dort gesucht hätte. Es stellte sich heraus, dass es die Sportlehrerin seiner Verdächtigen war. Er fragte sie: „Kennen Sie Katrin Rotberg?“ Sie antwortete: „Ja, natürlich, sie ist in meiner Turngruppe. Warum fragen Sie?“ „Sie wird des Mordes verdächtigt und es wäre schön, wenn Sie mir ein paar Fragen beantworten könnten. War Katrin Rotberg gestern zwischen 12:00 und 13:00 beim Sportunterricht?“ Sie antwortete: „Nicht die ganze Zeit, sie ist zehn Minuten eher aus der Turnhalle gegangen. Sie wollte in Ruhe unter die Dusche und sich zurecht machen, weil sie noch etwas vorhatte. Ich glaube, sie hat sich mit einem Mann treffen wollen!“ „Wie stellt sich denn Frau Rotberg an beim Balancieren? Gut oder eher mittelmäßig?“ „Oh, nein, Frau Rotberg ist eine exzellente Schülerin. Eine meiner Favoritinnen. Sie sollte letztes Jahr bei den Stadtmeisterschaften antreten. Aber leider ist sie mit ihrer Freundin bei einem Autounfall schwer verletzt worden.“ „Wer saß denn am Steuer bei diesem Autounfall?“, fragte der Detektiv. „Soweit ich das weiß, saß ihre Freundin am Steuer. Ich bin mir aber nicht sicher, denn Frau Rotberg sprach darüber nicht gerne. Aber eines weiß ich, dass dieser Unfall nicht hätte passieren müssen. Ihre Freundin soll angeblich mit einem anderen Fahrer geflirtet haben und so nicht auf die Straße geachtet haben.“ Er bedankte sich bei ihr und weil er Hunger bekommen hatte, beschloss er in die Stadt zu gehen und sich etwas zu Essen zu kaufen. Er ging zu einem Hotdog-Stand und holte sich einen Hotdog für 2.50 Euro. Er fand das aber für nur einen Hotdog sehr teuer. Aber er hatte Hunger und wenn er dann nichts aß, war er immer sehr genervt. Trotz des hohen Preises schmeckte der Hotdog sehr gut.
Nachdem er aufgegessen hatte und seine Finger abgeleckt hatte, joggte er in die Newstreet, zu seinem nächsten Verdächtigen.
Dieses Mal war es ein Mann, er hieß James Caney und war der Exfreund der Toten. Er berührte die Schelle und es machte Ding Dong. James Caney machte auf und fragte: „Wer ist da?“ „Ich heiße Jack Lindey und bin Detektiv“, antwortete Jacky. Er sagte: „Sie sind sicher wegen meiner Exfreundin da, nicht wahr!“ „Ja, bin ich“, sagte Jacky darauf. „Kommen Sie“, sagte er, „doch hinein!“
Er nahm die Aufforderung an und ging in die Wohnung des Verdächtigen. Er setzte sich auf das rote Sofa und wartete auf James, den Verdächtigen, der noch kurz auf die Toilette gegangen war.
Nach einigen Minuten wurde es ihm verdächtig. Niemand ist sechs Minuten auf der Toilette. Er ging zum Badezimmer und stellte fest, dass die Tür auf war. Aber es war nicht nur die Tür, sondern auch das Fenster auf. Er sah wie seine verdächtigte Person wegrannte. Natürlich nahm er sofort die Verfolgung auf. Nach einigen Minuten hatte er ihn eingeholt. Er hielt ihn hinten an den Armen fest und schrie: „Warum bist du weggerannt? Das macht dich sehr verdächtig.“
Sie gingen beide auf das Revier, in einen schalldichten Raum. Da fragte Jack Lindey erneut: „Wieso bist du vor mir weggelaufen?“ „Ich bin weggelaufen, weil ihr mich sowieso als Mörder verdächtigt!“, murmelte James. „Mir glaubt ja sowieso keiner!“
Jacky sagte darauf: „Erstens, ich bin neutral, bis wir den Mörder gefunden haben. Und zweitens, wenn Sie mir jetzt sagen, dass Sie es mit der Angst zu tun bekommen haben, dann werde ich wütend, denn heutzutage hat jeder Zweite diese Ausrede!“ Er stützte sich mit beiden Händen auf den Tisch und sah James direkt in die Augen. „Was haben Sie gestern zwischen 12:00 und 13:00 Uhr gemacht?“ „Es ist mir jetzt ein bisschen peinlich, das zu sagen, aber ich bin Tanzen gegangen!“, antwortete er. Jacky sagte: „Das respektiere ich, denn meine Frau und meine Oma haben getanzt. Das ist doch was völlig Normales!“ Er steckte sich eine Zigarette an, was er nur tat, wenn er sehr wütend war, qualmte ihm ein wenig ins Gesicht und fragte: „In welcher Tanzschule waren Sie? Das muss ich natürlich überprüfen. Kann jemand bezeugen, dass Sie da waren?“ „Ja natürlich, meine Tanzlehrerin und meine Mitschüler können es bezeugen.“ „Okay, ich werde das überprüfen. Wenn Sie mich angelogen haben, dann lass ich Sie einlochen. Jetzt können Sie erst einmal nach Hause gehen, aber verlassen Sie nicht die Stadt oder das Land“, erinnerte er ihn. „Ich habe nichts Falsches gemacht, so glauben Sie mir doch“, jammerte James. „Nun hauen Sie endlich ab und sehen zu, dass Sie Land gewinnen!“ Das ließ James sich nicht noch mal sagen und verschwand blitzschnell aus dem Verhörraum und jagte wie ein Wilder aus dem Polizeirevier.
Daraufhin ging Jacky zu der Tanzschule, an der sein Verdächtiger an einem Kurs teilgenommen hatte. Er öffnete die Tür und sah eine Frau. Die Frau sah ihn ebenfalls an und fragte mit wuchtiger Stimme: „Hallo, wenn Sie hier mittanzen wollen, sind Sie zu spät. Der Unterricht ist immer montags, dienstags, freitags und samstags zwischen 12:00 und 13:00 Uhr.“ Jacky antwortete lachend: „Nein, ich möchte sicher nicht hier tanzen. Ich heiße Jack Lindey und bin Detektiv. Ich bin wegen einem ihrer Schüler hier. Sein Name ist James Caney. Er ist ein Verdächtiger für die Polizei und für mich und hat vielleicht einen Mord begangen. Dazu muss ich Ihnen ein paar Fragen stellen. War James Caney gestern zwischen 12:00 und 13:00 Uhr hier, beim Tanzkurs?“ „Ja“, sagte die Tanzlehrerin, „war er. Ich muss aber hinzufügen, dass er ein paar Minuten, ca. 7 Minuten, zu spät kam. Mehr kann ich Ihnen aber nicht sagen.“ Jacky bedankte sich und ging wieder nach Hause.
Jacky setzte sich hin und grübelte über den Fall nach. Er murmelte vor sich hin, als er plötzlich einen Geistesblitz bekam. Jetzt wusste er, wer der Mörder war. Er sprintete zum Telefon und rief alle an. Das heißt: die zwei Verdächtigen, die Tanzlehrerin, die Turnlehrerin und den Kommissar. Sie sollten sich alle in der Gasse des Restaurants in einer halben Stunde treffen. Danach zog er sich seine Jacke an und machte sich auch auf den Weg. Als eine halbe Stunde vorüber war, standen alle vor Jacky. Alle waren neugierig, wer denn nun der Täter war. Der Kommissar konnte nicht mehr warten und sagte: „Jetzt sagen Sie doch endlich, wer der Mörder war!“ Er sagte darauf: „Nur die Ruhe, wir haben genügend Zeit. Ich werde jetzt den Täter bekannt geben. Es war sie, Katrin Rotberg! Sie hat ihre Freundin umgebracht.“ „Wieso sollte gerade ich meine allerbeste Freundin umbringen? Dazu hätte ich doch gar keinen Grund“, sagte Katrin schreiend. „Oh doch, den hatten Sie. Sie haben sie umgebracht aus Hass“, sagte er. Sie sagte darauf: „Dann beweisen Sie es mir und dem Kommissar!“ „Mit dem größten Vergnügen. Wissen Sie noch letztes Jahr, Sie sollten an einem großen Wettbewerb teilnehmen. Darauf hatten Sie sich sehr gefreut. Aber Ihre Freundin, die mit Ihnen im Auto saß und gefahren ist, hat einen Unfall gemacht, denn sie hat gerade geflirtet und nicht auf die Straße geachtet. Sie haben sich beide sehr verletzt und Sie konnten nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen. Seitdem schmieden Se Rachepläne. Darauf bin ich aber nur gestoßen, weil Sie sehr gut balancieren können und der Maskierte waren Sie, denn Sie sind mich nur losgeworden, weil Sie über eine schmale Kante balanciert sind. Das müsste reichen, um Sie mindestens 10 Jahre einzulochen!“ Die Tanzlehrerin fragte mit großen Augen: „Stimmt das?“ „Ja, er hat alles absolut richtig gesagt“, sagte Katrin und fing an zu weinen. Jack Lindey ging nach Hause und freute sich über einen neuen gelösten Fall. |