Krimis für euch!

Von Deutschland bis Kanada

von Christian

Hier gibts Spannung pur! Unbedingt lesen!

 

 

Es war wieder einer dieser schrecklichen Tage als ich wieder um 6:00 morgens aufstehen musste. Und was musste ich noch? Natürlich! Ich musste mich fertig machen. An diesem Tag zog ich mich mal ganz in Schwarz an. Klar gehörte dazu auch mein Markenzeichen, mein schwarzer gruseliger Mantel. Ich bin selbstständig, habe kein öffentliches Büro, sondern nur einen dreckigen Schreibtisch mit Schreibtischlampe. Heute rief mich keiner von den „hässlichen“ Passanten an, heute war ich richtig genervt. Vielleicht lag das daran, dass mich keiner anrief, weil ich meine Handynummer gar nicht auf meiner Visitenkarte angegeben habe. Normalerweise bin ich ein netter Mensch, aber an diesem Tag war alles anders. Woran mag das wohl liegen? Na ja, kann sein, dass ich mir noch nicht meine fette Zigarre weggezogen hatte. So zog ich meine dicken Schuhe an, und ging auf Streife. Dann fiel mir ein, dass ich noch gar nichts auf meiner kahlen Glatze hatte. Ich hatte meinen großen Hut vergessen. Noch ein Grund genervt zu sein. Bevor ich jetzt auf Streife gehe, hatte ich mir ernsthaft überlegt, ob ich nicht meinen dreckigen Schreibtisch aufräume. Diesmal hatte ich einfach alles auf die andere Seite gestellt. Besser sah es deswegen auch nicht aus. Letztendlich ging ich auf die furchterregende langweilige Streife. Oh nein, diesmal hatte ich meinen mörderischen Schlüssel vergessen. Egal, ich hatte ja so eine alte Bruchkammer. Da konnte ich ja durchs Fenster steigen. So, endlich konnte ich meine fette Zigarre rauchen. Nach einer Weile hatte ich schwere Langeweile, und hörte die schrecklichste Musik, die es überhaupt gibt. Heute war alles sehr ruhig hier in der engen, dunklen Klockoallee in Kanada. Trotzdem war irgendetwas sehr seltsam. Die „hässlichen“ Passanten, die nach dem Rauchen meiner fetten Zigarre „hübsch“ geworden waren, verhielten sich anders als sonst. Als dann endlich mein cooles Handy vibrierte, war ich überglücklich. Wie auch denn, natürlich ging ich nicht dran, ich war ja noch mit meiner fetten Zigarre fertig. Als das Handy zum zweiten Mal vibrierte, schmiss ich die jetzt übrigens schon kleine Zigarre ins Gebüsch. Nun waren die Passanten wieder „hässlich“. Also ging ich ans Telefon. Es war wieder einer meiner auf Morde spezialisierten Privat-Ermittler. Ich dachte, es wäre endlich was Spektakuläres passiert, aber er wollte mir nur mitteilen, dass er in den Dienst einsteige. Als ich fast durch die enge Klockoallee durch war, hielt mir plötzlich jemand von hinten die Augen zu. Eine andere Person zog mir die Hose runter, so stand ich splitternackt nur noch mit meinem mit Farbe beschmierten Pullover da. Ich konnte nicht eine der beiden grauenvollen Personen erkennen. Ich hatte ehrlich so was von keinem Bock mehr in der lüden Klockoallee zu ermitteln. Ich meldete das sofort meinen Kollegen. Als die mir erwiderten, dass genau das gleiche ihnen auch passiert ist, entschlossen wir uns, dass die Klockoallee anderen Detektiven ab sofort zur Verfügung stünde. Ich und meine Ermittler nahmen uns die lauten und für uns unbekannten Straßen vor. Nun standen wir alle drei an der Klöäerstr. Als wir sahen, wie ein Auto rasant auf Jhonaldo Christiano, einen alten Kollegen von mir, zu- und ihn auch umfuhr, waren wir alle drei im vollen Einsatz dabei. Zum einen ich als Detektiv, Dustin als Mord-Kommissar und Marko als Fahrerflucht-Kommissar. Da der Fahrer wirklich wegfuhr, sagten wir alle drei im Takt: „Let’s go!“ Es kamen mehrere Personen infrage: zum einen die Leute, die mich überfielen und die, die die anderen überfallen hatten. Meyer Michael und Neuville Oli hätten mich überfallen können. Meyer Michael kannte ich und das Opfer über frühere Ermittlungen über ihn, und Neuville Oli kannte ich vom Sehen her. Er hing oft mit Michael rum und machte einen komischen Eindruck auf mich. Dustin hätte überfallen können Becker Hans. Der hatte keine Beziehung zum Opfer. Deswegen kam er als letztes infrage. Marko hätte überfallen können Becks Chiro. Sie trafen sich oft beim Einkaufen und fauchten sich oft an. Oder sie steckten alle unter einer Decke. Dadurch, dass wir die Personalien der vier hatten, konnten die Ermittlungen beginnen. Ich knüpfte mir Michael und Oli vor, die wieder in der engen Klockoallee rumhingen. Dustin knüpfte sich Hans vor und Marko Chiro. So hatte jeder was zu tun. Als wir uns nach den Ermittlungen trafen, um alles zu besprechen, stellte sich raus, dass allen wieder das gleiche passiert war. Alles genau so wie beim ersten Mal. Ganz dreist die Hose runter gezogen. So ließen wir alle von der Polizei eincashen und verhörten zu dritt alle einzeln. Als auch dies vorüber gegangen war, kamen wir zum Entschluss, dass sie alle vier das geplant hatten. Der Grund war Hass auf uns. Dann beschloss ich, alleine Michael zu observieren. Als ich an seinem Haus ankam, kam auf einmal ganz warmer Wind auf. Ich bekam lausige Schweißausbrüche. Und als dann auch noch dieses grässliche Geräusch in meinen Ohren ertönte... Zuerst traute ich mich nicht hinein zu gehen, aber dann gab ich mir einen Ruck und ging hinein. Als dann auch noch das ganze Haus von innen quietschte, bekam ich lausige Angst. Ich ging durchs Haus. Plötzlich spürte ich leicht feuchten Atem in meinem Nacken. Ich drehte mich ruckartig um, und sah die pechschwarzen Augen von Michael. Er fragte mich: „Was führt dich denn hierher?“

„Ich wollte wissen, ob du vielleicht was mit dem Unfall gestern zu tun hattest?“ Ein wenig zögernd antwortete er: „Nein, ich habe ein standfestes Alibi.“ „Und wen, wenn ich fragen darf?“, fragte ich. „Oli Neuville.“ „Aber du musst wissen, dass der auch unter dringendem Tatverdacht steht“, wollte ich klarstellen. Ich machte mich auf den Weg in mein Büro. Als ich endlich ankam, musste ich feststellen, dass ich tatsächlich wieder meinen Schlüssel vergessen hatte. Also musste ich durchs Fenster steigen. Ich bin nicht mehr der Jüngste, aber bekam ich gerade noch hin. Ich schnappte mir mein Handy und rief Dustin an. Ich bat ihn, dass er ein bisschen die Klockoallee unter die Lupe nehmen sollte. Als ich mit dem Gespräch fertig war, ging ich erst einmal schlafen. Dustin machte sich auf den Weg in die Klockoallee, bis er auf einmal ein Gespräch mitbekam. „Wir müssen uns ein neues Opfer suchen.“ Dustin überlegte hart, aber die Antwort kam wie von selbst. „Wir haben ja zusammen Christiano überfahren“, erwähnte Michael. „Moment, was heißt denn wir? Du hast ihn alleine überfahren! Wir haben es nur zu viert geplant, sprich du, Chiro, Hans und ich!“ Mit einmal klingelte Dustins Handy. Er war aufgefallen und Oli und Michael rannten weg. Am Telefon war Marko, der ihm mitteilte, dass eine fremde Person den Mord an Christiano gestanden hatte. Marko hatte die Person sofort festgenommen. Am nächsten Morgen bekam ich einen unbekannten Anruf. Dort sprach ein deutscher Kommissar. Er fragte mich nach vier Personen, die vielleicht wegen Fahrerflucht vorbestraft waren. „Meinen Sie vielleicht Oli, Chiro, Michael und Hans?“, staunte ich. „Ja, genau die! Wieso? Haben die bei euch auch etwas angestellt?“, fragte er mich. Ich erzählte ihm 1 Stunde lang die Geschichte. „Wenn das nicht mal teuer geworden ist“, fragte ich ihn. Der Kommissar wollte ihnen deswegen die doppelte Strafe geben. Aber da wir ja unseren eigenen Mörder für Christiano hatten, konnten die ihnen gar nicht die doppelte Strafe geben. Was für ein Zufall am Ende raus kam: Unser Mörder heißt Michael Meyer, genau so wie der in Deutschland. So fingen wir alle vier ein und ließen sie von den Deutschen abholen. Wir wurden grundlos gelobt, weil wir zwei Fälle gleichzeitig gelöst hatten. Ich schmiss für meine ganze Crew eine riesige Party.

 
 
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  7c - Johann-Gutenberg-Realschule - Leitung: Claudia Werner - Unterstützung durch die Lehramtsanwärterin Frau Pöttke