Krimis für euch!

Der Diamantenraub

von Chris

Hier gibts Spannung pur! Unbedingt lesen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war wieder einer dieser schrecklichen Morgen. John Brix stand langsam um 8.00 Uhr auf und gähnte. Er ging ins Badezimmer und wusch sich das Gesicht mit kaltem Wasser. Danach putzte er sich schnell die Zähne und lief in die Küche. Er machte sich ein leckeres Schinkenbrötchen und aß es. Dann nahm er aus seinem kleinen Schrank im großen Wohnzimmer seine schwarze Jacke und seine schwarze Hose, zog sie an und ging zur Haustür, um seine schwarzen Schuhe anzuziehen. Als er vor der braunen Tür stand, sah er einen kleinen Zettel an ihr hängen. Er war von seiner lieben Frau Jenny. Auf ihm stand, dass er noch die Küche putzen sollte. Als er ihn las, wurde er sauer, weil er noch Angeln gehen wollte. Doch John war ein guter Ehemann. Deswegen ging er schnell ins Badezimmer und holte einen leeren Eimer und einen langen Wischmopp. Nun ließ er Wasser in den gelben Eimer. Danach fing er an den dunklen Boden in der Küche zu wischen. Auf einmal klingelte das blaue Telefon. John ging langsam zum Telefon und nahm den Hörer ab. „Hallo, wer ist da?“, fragte er. „Hier ist Officer Morgan“, ertönte es aus dem Telefonhörer. „Es ist etwas Schreckliches passiert! Der Diamant vom Museum wurde gestohlen“, antwortete Officer Morgan. John Brix fragte: „Gibt es Videobänder?“ „Ja, aber nur von den Vortagen. Die Aufnahmen von der letzten Nacht wurden manipuliert“, antwortete Morgan. „Gut, ich bin in einer halben Stunde bei Ihnen“, sagte John Brix. „OK, bis gleich“, erwiderte Officer Morgan und legte den schwarzen Hörer auf. Eine halbe Stunde später betrat John das Büro von Officer Morgan. „Pünktlich wie immer“, begrüßte ihn Officer Morgan. Der Officer ging langsam zum silbernen Videorecorder und legte das erste von fünf Bändern ein. Gleich auf dem ersten Band entdeckten sie eine alte Bekannte. Es war Nancy Schiels, die schon wegen Schmuckdiebstahls vorbestraft war. Auf dem zweiten Band sahen sie einen Mann, der eine leichte Auseinandersetzung mit Tom Baker, dem Museumsdirektor, hatte. Nachdem sie auch das letzte Band angesehen hatten, bemerkte Brix, dass auf jedem Band der gleiche Mann mit schwarzer Jacke und blauer Hose zu sehen war. Officer Morgan ließ Fotos von den Verdächtigen erstellen. Danach fuhr er mit John Brix zum Museum. Hier suchten sie Tom Baker auf und zeigten ihm die Fotos mit den Verdächtigen. Auf dem ersten Bild war Nancy Schiels zu sehen. Hierzu konnte er keine Angaben machen. Beim zweiten Bild sagte Tom Baker gleich: „Oh, ja, den kenne ich. Das ist Edam Bradly. Er hatte sich vor zehn Jahren auch um die Stelle des Direktors beworben. Wir beide kamen in die engere Wahl. Aber durch einen Zufall stellte der Stadtrat fest, dass einige seiner Unterlagen gefälscht waren. Deshalb bekam ich die Stelle. Doch Adam Bradly meinte, dass ich den Stadtrat darauf aufmerksam gemacht hätte und schwor mir ewige Rache. Erst vor zwei Tagen war er wieder hier und bedrohte mich.“ „Was hat er denn zu Ihnen gesagt?“, fragte Officer Morgan. „Er meinte, in den nächsten Tagen würde etwas Schreckliches passieren.“ „So, so,“ meinte John Brix und zeigte ihm das dritte Bild. Darauf war der Mann mit der schwarzen Jacke und der blauen Hose zu sehen. „Ach das ist Sam Blaine, ein guter Freund von mir. Der hat es nicht nötig Diamanten zu stehlen, er hat selber genug Geld“, meinte Tom Baker. „Gut“, sagte Morgan, „das wär’s fürs Erste.“ Brix und Morgan verließen gemeinsam das Museum. Dabei bekamen sie mit, wie die Sekretärin von Tom Baker einen Anruf von einer bekannten Versicherungsgesellschaft durchstellte. Vor dem Museum sagte Brix zu Morgan: „Einen Versicherungsbetrug sollten wir auch nicht ausschließen.“ „Das denke ich auch“, pflichtete ihm Morgan bei. Sie stiegen ins Auto und fuhren zum Büro zurück. Vorm Büro trennten sich die beiden. Morgan ging in sein Büro und Brix stieg in sein Auto. Er musste immer wieder an Sam Blaine denken. Irgendwo hatte er ihn schon mal gesehen, aber er kam nicht darauf. Auf einmal klingelte sein braunes Handy. Ein alter Auftraggeber bedankte sich für die erfolgreiche Ausführung seines Auftrages. Da fiel es ihm ein, wo er Sam Blaine gesehen hatte. Es war bei diesem Auftrag im Kasino. Brix beendete das Telefonat und fuhr zum Kasino. Dort hatte er einen guten Bekannten, der ihm immer hilfreiche Tipps gab. Nachdem er angekommen war, stieg er aus. Wie der Zufall so spielte, hatte sein Bekannter gerade Feierabend und kam aus dem Kasino. Als dieser Brix erblickte, ging er direkt auf ihn zu. Sie begrüßten sich und beide stiegen in Brixs Auto. Hier zeigte Brix seinem Bekannten das Bild von Sam Blaine und fragte ihn: „Kennst du diesen Mann?“ „Oh, ja, das ist Sam Blaine! Er hat seit längerer Zeit eine Pechsträhne und verliert ständig sehr hohe Beträge. Es ist mir ein Rätsel, wie er immer wieder so hohe Summen auftreiben kann. Meistens kommt er dienstags oder donnerstags gegen 21.00 Uhr.“ „Vielen Dank für deine Hilfe“, sagte Brix. Sie verabschiedeten sich und sein Bekannter stieg aus. John Brix fuhr nach Hause und ging in sein Büro. Dort setzte er sich an seinen Schreibtisch, nahm das Telefon und rief Officer Morgan an. Ihm teilte er seine Ermittlungsergebnisse mit und gleichzeitig erfuhr er von Morgan, dass Nancy Schiels nicht mehr zu den Verdächtigen zählte, denn Officer Morgans Mitarbeiter hatten herausgefunden, dass sie am Abend des Diebstahls einen schweren Autounfall hatte, operiert werden musste und wahrscheinlich erst wieder in 3 Monaten das Bett verlassen kann. „Ein besseres Alibi kann man nicht haben“, sagte Brix zu Morgan. „Das meine ich auch“, erwiderte Morgan. Sie verabschiedeten sich voneinander und Brix legte das Telefon an die Seite, holte ein kleines grünes Buch mit Telefonnummern aus seinem Schreibtisch, blätterte darin herum, bis er die richtige Nummer fand. Es war die Nummer eines weiteren Bekannten von ihm, der bei der zuständigen Versicherung des gestohlenen Diamanten arbeitete. Wieder griff er zum Telefon und rief den Bekannten an. „Hallo Mike, ich bins John“, meldete Brix sich. „Hallo John, was kann ich für dich tun“, fragte Mike. „Es geht um den Diamantendiebstahl, gab es da irgendwelche Auffälligkeiten?,“ erwiderte Brix. „Nein von unserer Seite aus gibt es dort keine Besonderheiten. Wenn der Diamant nicht in den nächsten 4 Wochen auftaucht, werden wir zahlen.“ „Danke für deine Hilfe, ich melde mich mal wieder in den nächsten Tagen“, sagte Brix und beendete das Gespräch. Es war ein anstrengender Tag gewesen, also ging Brix in die Küche, wo seine Frau schon ein leckeres Essen zubereitet hatte. Sie setzten sich an den Tisch, aßen und unterhielten sich über ihre Tageserlebnisse. Danach gingen sie ins große Wohnzimmer und sahen sich einen Film an. Als dieser zu Ende war, legten sie sich schlafen. Am nächsten Morgen stand Brix um 7.00 Uhr auf, machte sich frisch, frühstückte und ging in sein Büro. Hier tätigte er mehrere Anrufe, bei denen er sich über Tom Baker erkundigte. Hiernach rief er Morgan an. „Hallo, Officer Morgan! Hier ist Brix“, meldete sich Brix. „Gut, ich wollte Sie gerade anrufen. Tom Baker hat ein einwandfreies Alibi, er hatte einen Auswärtstermin in München. Dafür gibt es etwa 200 Zeugen, die an seiner Vorlesung teilnahmen.“ „Auch ich konnte nichts Negatives über ihn in Erfahrung bringen“, sagte Brix. „Konnten Sie schon etwas über John Bradly herausfinden?“, fragte John Brix weiter. „Oh, ja! Er war in der fraglichen Nacht in eine Schlägerei verwickelt und musste die ganze Nacht in einer Einzelzelle, im Nachbarrevier verbringen. Wenn das kein Alibi ist.“ „Das kann man wohl sagen“, schmunzelte Brix. „Dann werde ich mich mal genauer um Sam Blaine kümmern“, verabschiedete sich Brix und legte den Hörer auf. Gesagt, getan. Er ging zur Garderobe und zog Schuhe und Jacke an. Danach verließ er das Haus und ging zu seinem Auto, fuhr zur Adresse von Sam Blaine und legte sich auf die Lauer. „Glück muss man haben“, sagte Brix leise vor sich hin, als er Blaine nach 15 Minuten aus seinem Haus kommen sah. Nachdem Blaine ein paar Meter auf sein Auto zugegangen war, tauchten plötzlich zwei dunkle Gestalten aus dem Gebüsch auf und drohten ihm. Nach längerem hin und her sah es so aus, als ob sie sich irgendwie geeinigt hätten. Die dunklen Gestalten drehten sich um und gingen. Direkt an Brixs Auto vorbei. Hierbei konnte Brix sie genauer betrachten und erkannte sie. Es waren Tom und Dick, die Geldeintreiber vom schnellen Harry. Man nannte ihn den schnellen Harry, weil er nicht lange auf sein Geld wartete, wenn jemand in Verzug war. Sofort schickte er seine Schläger los. In der Zwischenzeit war Blaine in sein Auto gestiegen und fuhr los. Brix verfolgte ihn unauffällig. Die Fahrt endete vor einem Juwelierladen, der auch für den Ankauf von Diebesgut bekannt war. Brix rief Officer Morgan an und berichtete ihm alles. „Bin gleich mit meiner Mannschaft da“, sagte Officer Morgan und legte den Hörer auf. Nach etwa 15 Minuten war er mit seiner Mannschaft am Laden. Blaine war noch nicht heraus gekommen. Also stürmte die Polizei den Laden und konnte Blaine bei dem Versuch den Diamanten zu verkaufen, auf frischer Tat ertappen. Wieder einmal konnten Officer Morgan und John Brix gemeinsam einen Fall lösen.
 
 
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  7c - Johann-Gutenberg-Realschule - Leitung: Claudia Werner - Unterstützung durch die Lehramtsanwärterin Frau Pöttke