Krimis für euch!

Ein Fall für Mandy

von Carla

Hier gibts Spannung pur! Unbedingt lesen!

 

 

Schon wieder einer dieser schrecklichen Tage. Ich stieg aus dem Bus aus und wurde von einem älteren Jungen ca. 18 Jahre umgerempelt. Er kam von vorne, stieß an meine Schulter und ich wurde nach hinten geschleudert. Ich fiel hin, und stöhnte vor Schmerzen. Einer rief, dass jemand die Polizei rufen sollte und einen Krankenwagen. Ich stand wieder auf und fragte einen unbekannten Mann, was passiert wäre. Der Mann antwortete: „Es wurde der Frau dort drüben die Handtasche geklaut, haben Sie vielleicht den Übeltäter gesehen, der dieses Verbrechen begangen hat?“ Ich erwiderte nichts und schüttelte nur meinen Kopf. Nach 10 Minuten kam auch schon die Polizei, und der Krankenwagen. Ich merkte, dass meine Schulter immer noch weh tat, und ging zum Krankenwagen und fragte, ob der Sanitäter bei meiner Schulter mal nachgucken könnte. Der Sanitäter sagte: „Natürlich, immer doch!“ Er tastete meine Schulter ab. Ich zuckte ein wenig zusammen, weil es weh tat, aber endlich sagte er: „Sie haben noch Glück gehabt: eine ganz leichte Verstauchung.“ Ich schnaufte und dachte mir, da hatte ich ja noch mal Glück gehabt. Ich fragte den Sanitäter, ob er vielleicht ein Kühlpaket hätte, damit ich es kühlen könnte. Vielleicht würde das den Schmerz lindern. Der Sanitäter sagte: „Klar doch.“ Er holte mir ein Kühlpaket und wickelte es mir mit einem Verband um die Schulter. Langsam aber sicher ging ich zu meiner Universität und tastete immer wieder meine Schulter ab. Sie tat sehr weh. An meiner Universität angekommen fragten mich alle meine Freunde, was passiert wäre.

Ich erzählte es ihnen und ging zum Unterricht. Ich entschuldigte mich bei meinem Lehrer für das Stören des Unterrichts und setzte mich auf meinen Platz. Meine beste Freundin Valentina fragte mich, was passiert wäre. Ich antwortete darauf: „Erzähl ich dir später nach dem Unterricht.“ Sie drehte sich wieder um und notierte sich alles vom Unterricht. Nach der Stunde erzählte ich ihr alles und wir gingen langsam zum nächsten Unterrichtsraum. Ich schnaufte öfters, bis mein Handy klingelte. Ich ging dran und jemand sagte mit rauer Stimme: „Hier ist das Privatpräsidium, Peter Pede ist hier am Telefon. Könnten Sie mir bitte ein paar Fragen beantworten?“ Ich antwortete darauf: „Ja, weil ich von dem Jungen, ca. 18, umgestoßen wurde und ich bin auf meine Schulter gefallen“ und fragte, was denn los wäre. Dieser Polizist fragte mich, ob ich bei dem Krankenwagen gewesen wäre, um die Schulter nachzukontrollieren. Ich antwortete darauf mit „Ja“ und der Polizist stellte mir eine nächste Frage: „Dann haben Sie wohl auch deutlich den Täter gesehen oder nicht?“ „Na ja, wie schon gesagt: Er war ca. 18 Jahre alt und hatte schwarzbraune Haare und eine etwas größere Nase. Er sah ein bisschen so aus, als wäre er Ausländer.“ Der Polizist sagte nur noch: „Okay! Danke für die Antworten. Vielen Dank! Wahrscheinlich melden wir uns noch bei Ihnen“ und legte auf. Nach ein paar Tagen, als ich mich schon wieder beruhigt hatte und meine Schulter aufgehört hatte zu schmerzen, rief mich der Polizist Peter Pede noch einmal an und fragte nach, ob ich gesehen hätte, wo der Übeltäter die Handtasche versteckt hätte. Ich antwortete darauf mit „Nein“. Ich wusste es natürlich nicht, er legte wieder auf und ich grübelte immer noch. Als ich im Bus saß, um nach hause zu fahren, dachte ich noch einmal darüber nach, wo er wohl die Handtasche hingetan hätte. Und da! Plötzlich fiel es mir ein. Er hätte die Handtasche doch im Gulli verstecken können oder in einem Gebüsch. Ich stieg aus, um zu dem Unfallort hinzugehen. Ich guckte erst einmal im Gebüsch nach, wo aber keine Handtasche war. Also guckte ich im Gulli nach und da sah ich etwas kleines Goldenes blitzen und da war auch die Handtasche. Ich hatte Glück gehabt, dass meine Hand durch den Gulli passte und holte die Handtasche heraus.

Ich rief die Polizei an und berichtete ihnen, dass ich die Handtasche gefunden hätte und sie diese bei mir abholen könnte. Als ich nach Hause kam, war die Polizei schon da und sie fragten mich, wo die Handtasche wohl ist. Ich nahm sie aus meiner Jackentasche und gab sie ihnen. Sie packten sie in eine Tasche und einer sagte: „Ich find es erstaunlich, dass Sie die Handtasche ohne weitere Hilfe gefunden haben, und vor allem für eine Frau.“ Ich guckte ihn böse an und er reagierte sofort und dann sprach er mit piepsiger Stimme: „Okay, okay! Ich nehme es zurück." Nach ein paar Tagen rief der Polizist Peter Pede noch einmal bei mir an und bedankte sich. Ich war glücklich, dass ich jemandem geholfen habe, der seine Handtasche verloren hatte. Ende gut, alles gut.

 
 
über das Projekt   über uns
  7c - Johann-Gutenberg-Realschule - Leitung: Claudia Werner - Unterstützung durch die Lehramtsanwärterin Frau Pöttke