Krimis für euch!

Mord in Cavan

von André

Hier gibts Spannung pur! Unbedingt lesen!

 

 

Es war einer dieser regnerischen Tage in Cavan. Ich saß gemütlich im Café Diabolo an der Cliffroad Street. Ich trank eine heiße Schokolade in Ruhe. Dazu las ich aufmerksam die Ostzeitung. Als ich die Zeitung durchgelesen hatte, schaute ich mich ein bisschen um. Außer mir waren im Café ca. 9 Personen. Es war ja mal wieder so richtig voll hier im Café, aber das war um 14 – 16 Uhr normal hier. Ich wollte gerade noch einmal gelangweilt in die Zeitung schauen, als die Kellnerin neben mir stand und mich nett fragte: „Möchten Sie noch etwas bestellen?“ „Nein, danke!“, sagte ich. Sie marschierte schnell zum Nachbartisch. Mein Kakao war leer, die Zeitung nicht besonders und so schnell wurde ich wütend und genervt. Dann musste ich an das Besondere an diesem Café denken. Ich drehte mich um und guckte fröhlich in die roten, knisternden Flammen des Kamins. Nach einer Weile schaute ich auf die Uhr. Es war 19:12 Uhr. Für mich wurde es langsam Zeit zu gehen. Ich bezahlte rasch und lief nach draußen. Das laute Plätschern des Regens fing an mich zu nerven. Ich hastete weiter an der Fire Street vorbei in die Fire in the hole Street. Dort rannte ich keuchend zum Haus Nr. 16.

Dort angekommen starrte ich nachdenklich auf das Graffiti rechts von der Tür. Ich begnügte mich nicht allzu lange damit und schlosshastig die Tür auf. Ich ging rein, knallte laut die Tür zu, zog meine schlammigen Schuhe aus und schlüpfte in meine warmen Hauschuhe. Als erstes ging ich in die Küche, holte mir ein kaltes Bier aus dem Kühlschrank, drehte mich um und lief vorsichtig die Treppe hoch. Oben angekommen marschierte ich langsam ins Büro, setzte mich hin und trank zügig mein Bier. Etwas benommen zog ich mich um und taumelte ins Schlafzimmer nebenan. Dort legte ich meine Uhr ab, stieg ins Bett und hörte dem leisen Plätschern des Regens zu, bis ich erschöpft einschlief. Am nächsten Morgen klingelte der Wecker laut und ich schlug ihm mit einer müden Handbewegung von der Kommode. Er krachte dumpf auf den Boden und verstummte. Ich kroch aus meinem Bett und hob taumelnd den Wecker auf. Dann ging ich langsam zum Fenster. Ich öffnete es und schaute hinaus. Draußen war es noch etwas nebelig und dunkel. Ich ging zurück auf den Flur, dann stützte ich mich an das Geländer der Treppe. Eigentlich wollte ich langsam die Treppe runter gehen, doch nach der dritten Stufe stolperte ich laut die Treppe runter. Unten angekommen lag ich eine Weile dort, bis ich mich aufrappelte. Verschlafen und wütend taumelte ich in die Küche. Dort machte ich mir einen Kaffee. Währenddessen klatschte die Zeitung schallend vor die Tür. Ich ging los und holte sie. Wieder in der Wohnung angekommen ließ ich die Zeitung auf den Tisch knallen und goss mir den Kaffee ein. Nach 10 Tassen Kaffee war ich endlich wach. Nun las ich die Zeitung durch und marschierte schnell wieder nach oben. Dort angekommen zog ich mir meine Arbeitsklamotten an. Plötzlich klingelte laut da Telefon.

Ich nahm hastig den Hörer ab. „Moing John am Apparat! Wer ist da?“ „Ich bin Oberkommissar Leutmannt vom Revier.“ „Ich habe einen Fall für Si.“ „Aha, soso, wie wunderbar! Worum geht es denn?“ „Um Vanessa Clockman. Sie wurde von ihrer Freundin gestern als vermisst gemeldet. Ich beauftrage sie mit dem Fall. Ich wünsche viel Erfolg. Auf Wiedersehen!“ Nun hatte ich einen Fall. Sofort begann ich in meinen Akten nachzugucken. Nach einer Weile fand ich die Akte. Sofort öffnete ich sie und las sie mir durch. Ich wusste jetzt, dass sie hier in Cavan nicht so beliebt und, dass ihr Bruder hier vor einem halben Jahr hin gezogen war. Ich beschloss, erst zu ihrer Freundin zu gehen, da sie sie ja vermisst gemeldet hatte. Ich legte die Akte zurück, drehte mich um und lief die Treppe runter. Unten angekommen zog ich mir meinen schwarzen großen Mantel an. Ich wechselte die Schuhe von Turnschuhen zu Stiefeln, da es schon wieder in Strömen regnete. Zuletzt setzte ich mir den schwarzen Hut auf, öffnete die Tür und trat hinaus. Als ich draußen vor der Tür stand, fiel die Tür knallend zu. Es störte mich nicht und ich lief hastig die Straße runter. Unten am Ende der Straße war eine Kreuzung. Ich musste an der Ampel zur gegenüberliegenden Seite.

Dort angekommen ging ich in die Hell Gate Street hinein. Nun musste ich nur noch ungefähr 200 m laufen. Dann war ich am Ziel. Nach ein paar Minuten stand ich vor dem Haus 78. Es war ein sehr heruntergekommenes Haus, wie fast jedes Haus hier in Cavan. Ich trat vor die Tür und klopfte polternd an der Tür. Doch es kam niemand. So lehnte ich mich gegen die Tür und plötzlich fiel ich hinein auf steinharten Boden. Die Tür war offen. Ich lag mit Schmerzen auf dem Boden und niemand war zu Hause. Nach einiger Zeit konnte ich mich wieder aufrappeln. Ich spurtete in die Küche. Das Essen kochte noch auf dem Herd und im Wohnzimmer lief noch der Fernseher. Ich hatte einen beunruhigenden Gedanken. Ich durchsuchte das Haus. Oben im Arbeitszimmer fand ich allerlei Bücher aufgeschlagen auf dem Schreibtisch. Ich schaute rasch über die Bücher. Sie gingen um die alten Bräuche und Menschenopferungen. Ich schmunzelte und suchte weiter, als ich plötzlich jemanden draußen auf dem Bürgersteig hörte. Voller Hoffnung rannte ich hinunter und dort stand Sabine Fischer. Sie glotzte mich verdutzt an und ihre Gesichtszüge veränderten sich zu einem zornigen Gesichtsausdruck. Sie brüllte mich zornig an, was ich denn hier zu suchen hätte. Ich erklärte ihr die Geschichte, weswegen ich in ihrem Haus war. Daraufhin erklärte sie mir, dass sie beim Kochen bemerkt habe, dass noch etwas fehlte und dass sie noch einmal schnell zum Supermarkt gelaufen sei. In der Eile hätte sie die Tür angelehnt gelassen, das Essen auf dem Herd kochend und den Fernseher laufend. Ich befragte sie, wie ich es vorgehabt hatte, beim Essen und ging spät abends wieder nach Hause. Aber die Aussagen von Sabine halfen mir nicht weiter.

Am nächsten Morgen schien es Gott gut mit mir zu meinen. Ich kochte mir Kaffee, las die Zeitung und guckte mir danach den Wetterbericht an. Um 12:23 Uhr erhielt ich einen Anruf vom Revier. Ich sollte sofort zum verlassenen Haus in der Summer Bridge Street kommen. Nach einer halben Stunde war ich dort. Die Polizei stand ringsherum ums Haus. Ich suchte Oberkommissar Leutmannt. Eine Polizistin sagte mir, er sei im Keller. Unten im Keller entdeckte ich Grausames. Vanessa Clockmans Leiche war in der Mitte des Raumes. Die weiteren Details lasse ich hier lieber unerwähnt. Es war fruchtbar anzusehen! Ihr Körper war in ein weißes Gewand gehüllt, das allerdings durch Blut verfärbt war. Davor standen der Oberkommissar und ein paar Kollegen. Ich fragte, wer die Leiche gefunden hätte. Er sagte, dass spielende Kinder die Frau im Keller gefunden hätten. Ich befragte die Jungen: „Wie habt ihr die Leiche gefunden?“ „Wir wollten im alten Haus spielen. Als wir dann in den Keller gingen, lag die Leiche dort.“ Ich machte mir Gedanken und bekam eine Antwort. In den Büchern von Mrs. Fischer waren Gegenstände abgebildet gewesen, die ich auch bei der Leiche entdeckt hatte. Sofort verständigte ich den Oberkommissar. Der wiederum schickte einen Polizisten zu Mrs. Fischer. Derweil suchte ich am Tatort nach Spuren. So sehr ich auch suchte, ich fand nichts, nur eine Botschaft: „Die Rache wird siegen!“ geschrieben mit dem Blut des Opfers an der hinteren Wand. Mir reichte es so langsam. Alles sträubte sich in mir, mich noch länger an diesem Ort aufzuhalten. Ich ließ hinter mir laut die Kellertür zufallen, stieg die Treppe hoch, drehte mich zur Haustür und schritt hinaus. Die Polizei packte auch schon zusammen.

Ich suchte den kürzesten Weg nach Hause: entlang der Dublin Road, durch die Fire Street in die Fire in the hole Street. Ich blieb vor meinem Haus stehen, beobachtete kurz das Graffiti, ging zur Tür und kramte den Schlüssel heraus. Nachdem ich die Tür aufgeschlossen hatte, betrat ich mein Haus, zog die Schuhe aus und schritt zum Wohnzimmer. Dort ließ ich mich erschöpft in den Sessel fallen und schaltete die Glotze ein. Es lief aber nichts Aufregendes und ich schlief deshalb im Sessel ein. Ein Schuss, ich schlug die Augen auf, suchte mir irgendetwas als Schutz Dann erst bemerkte ich, dass der Fernseher noch lief und schaltete ihn aus. Sofort kamen mir die grausamen Bilder wieder in den Kopf aus dem Traum. Erschöpft legte ich mich auf das Sofa und schlief ein. Noch im Schlaf zuckte ich zusammen als ein Gewitter war. Aber das leise Plätschern des Regens beruhigte mich und ich schlief endlich ein. Ein lautes Poltern weckte mich aus meinem mir vorkommenden kurzen Schlaf. Die Müllabfuhr leerte die Müllcontainer. Verschlafen guckte ich auf die Uhr. „Es ist schon halb 12!“, murmelte ich. „Zeit für´s Frühstück.“ Ich stand auf und legte die Toasts in den Toaster. Dann bewegte ich mich zur Haustür, mache sie einen Spalt breit auf und holte hastig die Morgenzeitung mit der Post hinein. Nach dem Frühstück zog ich mich oben an. Ich war gerade fertig, als ich einen Anruf bekam von Sabine. Sie sagte, dass ich zu ihr kommen sollte und es wäre dringend.

Sofort lief ich nach unten durch die Tür zu ihr. Bei ihr angekommen war niemand da und die Tür offen. Ich ging hinein, die Tür fiel schallend zu und in mir sträubte es sich. Ein leichtes und leises Surren verriet den Angreifer. Ich drehte mich sofort um und konnte gerade noch dem schweren Eisenrohr ausweichen. Der Angreifer war eine Sie, Sabine Fischer. Sie hob zum zweiten Mal an. Diesmal hatte sie mich nur knapp verfehlt. Sie sagte: „Du musstest dich ja einmischen! Das hast du nun davon!“ Ich überlegte nicht lange und überwältigte sie. Danach rief ich die Polizei. Währenddessen fragte ich sie hart: „Hast du Vanessa umgebracht?“ Sie schwieg. „Noch mal: Warst du es?“ Sie schwieg immer noch. „Hast du sie ermordet, verdammt noch mal?, brüllte ich sie an. „Ja, ja“, kam es leise und traurig aus ihrem Mund. „So und warum?“, setzte ich rasch hinterher. „Ich wollte Rache, weil sie mir das Leben schwer gemacht hat!“ „Aha. Und deshalb bringt man einen Menschen um?“ Sie antwortete nicht und die Polizei war endlich da. Sabine wurde verhaftet und ich hatte mal wieder einen Fall erfolgreich gelöst.

 
 
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  7c - Johann-Gutenberg-Realschule - Leitung: Claudia Werner - Unterstützung durch die Lehramtsanwärterin Frau Pöttke