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Jugendfreizeitstätte Hörde aktuell! |
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Jugendfreizeitstätte eröffnet!!! |
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Bericht zur Wiedereröffnung der Jugendfreizeitstätte Hörde Am Dienstag, den 28.09.07 eröffnete der Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer die Jugendfreizeitstätte Hörde. Nach zehnmonatigen Bauarbeiten am Clarenberg 35 wurde die JFS endlich wieder eröffnet und die Kinder und Jugendlichen können nun dort wieder kickern, tanzen und andere Dinge tun. Was gibt es also für Angebote? Im Teensraum finden offene Gruppenangebote statt. Außerdem ist im Jugend- und Teensraum an vier Wochentagen das Café geöffnet. Im Multifunktionssaal ist der Schwerpunkt auf Kulturarbeit ausgerichtet. Dort kannst du u.a. am Kinderzirkus, Saalfußball, Boxen, Wing Chun, Selbstverteidigung und der Tanzschule Worlddance teilnehmen. Ein großer Saal ist ideal für größere Feierlichkeiten, Musik- und Tanzveranstaltungen sowie internationale Filmnächte. In den Seminarräumen treffen sich in Zukunft Theaterprojekte, Sprachprojekte, der Integrationskurs, Trommelkurs und das Musikprojekt. Kann man in der JFS ins Internet? Die JFS hat ein eigenes Internetcafé, was sich im Computerraum befindet. Dort wird auch ein Internetführerschein angeboten. Als Kreativprogramm gibt es eine interkulturelle Schmuckwerkstatt. Kinder von 6 - 11 Jahren können die Werkstatt, den Kindertreff, das Boxen, das Kenpo Karate und das Atelier besuchen. Die Älteren können natürlich auch was machen. Sie können Boxen, Trommeln (ab 14) und in die Jugend- und Teensräume gehen und sich dort unterhalten, kickern und Spaß haben. Kostet das Eintritt? Nein, man muss normalerweise nichts bezahlen. Bei bestimmten Projekten oder Veranstaltungen kann es aber vorkommen. Wir haben noch eine Menge Fragen und die werden wir für euch klären. Jetzt könnt ihr noch weiter unten auf der Seite alle Fotos von der Eröffnung sehen und Interviews lesen, die wir für euch gemacht haben. Melina |
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| Interview mit Herrn OB Langemeyer:
- Warum sind Sie heute hier? Es macht sehr viel Spaß ein neues Haus zu eröffnen. Dieses vor 53 Jahren gebaute Gebäude ist jetzt durch den An- und Umbau wirklich neu und lebendig geworden. Es ist sicher im Clarenberg jetzt eine schöne Adresse für die Jugendlichen. - Was ist genau besser als vorher? Dass man ganz unterschiedliche Dinge hier machen kann. Ich nehme jetzt mal als Beispiel den großen Raum, wo man tolle Veranstaltungen machen kann. Oder nehmen wir den Computerraum, den Raum für die Tanzgruppe... Also man kann hier parallel eine ganze Menge machen und sich nicht nur im Jugendcafé treffen. - Erwarten Sie durch die Umbaumaßnahmen mehr Publikum? Das müssen natürlich die Jugendlichen jetzt mal selber entscheiden. Ich hoffe sehr, dass sie die Dinge auch nutzen. Es ist gerade in unserer Stadt wichtig, dass man Gelegenheit hat, sich zu treffen. Ich höre immer wieder in manchen Stadtbezirken, dass Jugendliche sich darüber beklagen, dass sie nicht genügend Angebote haben. Mich haben aber jetzt schon Projekte wie z.B. die Erstellung einer Sprach-CD und auch die Leistungen der Tanzgruppe begeistert. - Es wurde jetzt viel Geld in den Clarenberg investiert. Wie sieht es mit dem Rest von Hörde aus? Hörde steht auf jeden Fall auf der Investitionsliste ganz oben. Natürlich auch wegen Phönix, das Stahlwerk, das über 160 Jahre lang den Stadtteil geprägt hat, ist weg seit 2001. Wir kriegen den neuen Phönixpark, auf Phönix Ost entsteht der See. Ich hoffe, dass wir in 2 bis 3 Jahren die Hörder Burg saniert haben. Vielen Dank für das Interview! |
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Interview mit Herrn Cornelius Boensmann (Jugendamt Hörde): - Warum sind Sie heute hier? Ganz einfach: Ich muss das Ganze mitorganisieren und habe den Umbau mitorganisiert und da muss ich natürlich da sein! - Wie finden Sie die umgebaute Freizeitstätte? Da ich selber maßgeblich beteiligt war, finde ich es natürlich gut. - Was ist genau besser als vorher? Wir haben alleine schon mehr Platz, mehr Raum. Das ist schon genial. - Erwarten Sie durch die Umbaumaßnahmen mehr Publikum? Davon gehe ich aus, dass das für die Jugendlichen etwas Besonderes ist und deswegen auch mehr Jugendliche kommen. - Was sagen die Jugendlichen zu der neuen JFS? Viele haben sie noch gar nicht gesehen. Das wird jetzt noch spannend in den nächsten Wochen. - Warum wurde soviel Geld in die neue JFS investiert? Wenig Geld. Wir haben eine Fläche von ca. 3 Häusern. Stellt euch 3 Einfamilienhäuser vor. Insgesamt ist das schon ganz ok. - Wie haben Sie die Zeit der Baustelle erlebt? Stressig, einfach nur stressig, aber auch schön. - Welche Aktionen und Projekte sind in der Zukunft geplant? Wow! Vieles! Ich sage einfach nur vieles! Lasst euch überraschen! Vielen Dank für das Interview! |
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Interview mit Herrn Uli Bösebeck (Jugendamt): - Warum sind Sie heute hier? Ich bin der Leiter des Jugendamtes der Stadt Dortmund und diese Einrichtung gehört zu dem Jugendamt und deswegen bin ich hier, weil ich die Funktion habe, aber nicht nur deshalb. Diese Einrichtung ist eine ganz besondere für mich. Ich bin nämlich, als ich 14 Jahre alt war, einer der ersten Besucher dieser Einrichtung gewesen. Ich habe sogar 6 Jahre - als ich studiert habe - in dieser Freizeitstätte als Mitarbeiter gearbeitet. Und ich bin Hörder! - Wie finden Sie die umgebaute Freizeitstätte? Also das ist ganz toll gelungen. Ich kannte noch den Altbau, den ganz alten Altbau, der 53 Jahre alt ist, und ich kannte dann auch den "Neubau", der jetzt hier überbaut wurde und so hat man wesentlich mehr Möglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen und die Arbeit. Es ist wesentlich heller geworden, freundlicher. Man hat flexible Räumlichkeiten zur Verfügung. Also ich bin ganz begeistert. - Erwarten Sie durch die Umbaumaßnahmen mehr Publikum? Ja, selbstverständlich! Erstmal ist diese Einrichtung mitten im Stadtteil. Die Einrichtung ist ein wichtiger Bestandteil des Clarenberges, nicht nur für die Kinder und Jugendlichen, sondern auch für die Eltern, die hier am Clarenberg wohnen, haben einen direkten Bezug zu dieser Einrichtung. Ich rechne damit, dass die Einrichtung gut von den Kindern und Jugendlichen angenommen wird, weil auch ein gutes und spannendes Programm hier läuft. - Warum wurde soviel Geld in die neue JFS investiert? Viel Geld ist immer eine relative Aussage. Ich finde das nicht viel. Das ist alles über Mittel des Landes und der Stadterneuerung gelaufen, und wenn man sieht, was dabei herausgekommen ist, dann ist das gut investiertes Geld für die Kinder und Jugendlichen in diesem Stadtteil. - Wie haben Sie die Zeit der Baustelle erlebt? Ich hatte während der Bauphase die Möglichkeit, hier zweimal hinzukommen. Ich habe diesen Baufortschritt erlebt. Als ich den Rohbau schon gesehen habe, habe ich gesagt, dass das eine tolle Einrichtung wird, weil man auch sah, wie die Räume entstanden. Wichtig ist aber, dass das mit Leben gefüllt ist. - Welche Aktionen und Projekte sind in der Zukunft geplant? Ich war hier bei einer Sportveranstaltung. Da ging es um Boxen, Tanzen, Capoira - es gab viele creative Projekte. Ich gehe davon aus, dass das alles weiter läuft, dass das erweitert wird. Was ich heute gesehen habe, war die Tanzdarbietung der jungen Leute. Das war ganz fantastisch! Ich gehe also davon aus, dass hier viele Tanzangebote sein werden. Vielen Dank für das Interview! |
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Interview mit Herrn Jürgen Kleinschmidt (stellvertretender Leiter der JFS Hörde): - Warum sind Sie heute hier? Ich bin gerne hier, weil ich der stellvertretende Leiter bin und die Freizeitstätte heute eröffnet worden ist. - Wie finden Sie die umgebaute Freizeitstätte? Gut, toll! Viel besser, als sie vorher war. - Was ist genau besser als vorher? Es ist viel mehr Raum und dadurch, dass wir nicht mehr im Keller sind mit unserer Arbeit, haben wir mehr Licht. Wir haben einfach eine höhere Qualität an Räumlichkeiten erreicht. - Erwarten Sie durch die Umbaumaßnahmen mehr Publikum? Sicherlich erwarten wir mehr Publikum dadurch. Wir haben nie zu wenig gehabt, aber es werden jetzt sicherlich noch andere Leute, die früher in das dunkle Jugendheim nicht gekommen sind, jetzt leichter den Zugang finden. Was sagen die Jugendlichen zu der neuen JFS? Das ist ganz unterschiedlich. Die, die hier wohnen und hier groß geworden sind sagen, dass es früher sounso schön war. Aber die meisten sind begeistert. - Wie haben Sie die Zeit der Baustelle erlebt? Die Zeit der Baustelle war anstrengend, weil wir unsere Angebote im Clarenberg in anderen Räumen machen mussten und wir parallel noch die Baustelle hatten. Aber es war trotzdem spannend zu gucken, wie der Umbau so voran ging. - Welche Aktionen und Projekte sind in der Zukunft geplant? All die, die wir vorher hatten, werden weiter laufen. Unser Schwerpunkt wird sicherlich sein, zu gucken, wer lebt hier am Clarenberg, was will der, was können wir dem bieten. Das wird jetzt so ein Austausch, so eine Abfrage werden. Woher kommen die Leute? Was bringen die für einen Hintergrund mit, wenn sie z.B. aus anderen Ländern kommen. Das wird der Schwerpunkt für die nächste Zeit sein. Danke für das Interview! |
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Interview mit Frau Christine Bargstedt (Leiterin der JFS Hörde): - Warum sind Sie heute hier? Weil ich die Leiterin der Einrichtung bin. - Wie finden Sie die umgebaute Freizeitstätte? Super! Es hat sich total viel getan. Ich bin sehr zufrieden. - Was ist genau besser als vorher? Also was besonders gut gelungen ist, ist die Trennung von verschiedenen Bereichen. Das heißt, es gibt einen offenen Treffbereich, der von außen zugänglich ist, für Jugendliche und für Teens. Für Kinder haben wir den noch woanders, an der Wilhelm-Schmidt-Str. 7. Dann haben wir einen Veranstaltungsbereich. das ist auch noch mal eine Einheit. Außerdem haben wir einen Gruppen- einen Workshopbereich oben. Was ich gut finde ist, dass das voneinander so getrennt ist, dass man es auch einzeln abschließen und nutzen kann. - Erwarten Sie durch die Umbaumaßnahmen mehr Publikum? Ja. Auf jeden Fall! Ich denke, dass wir die Möglichkeit haben, andere Angebote zu machen. Wenn jetzt zum Beispiel ihr sagt, dass ihr z.B. mal einen Film machen wollt, und ihr kommt auf mich zu, dann würde ich versuchen, das zu ermöglichen und ihr könntet ja mit Jugendlichen hierher kommen, die sonst eigentlich nicht hierher gekommen sind. Wir haben jetzt einen Medienraum. Der ist abgeschirmt. Da wird man auch nicht gestört. Das finde ich auch besonders positiv. - Was sagen die Jugendlichen zu der neuen JFS? Ich bin mit ganz vielen Jugendlichen hier durchgegangen in den letzten Wochen. Die haben immer gesagt: "Boar! Geil! Ist ja super fett, ist ja total gut geworden." - Wie haben Sie die Zeit der Baustelle erlebt? Wir hatten einen kleinen Treff und hatten schon noch Kontakt gehalten. Es war zum Teil aber auch schon schwierig, weil es für Jugendliche natürlich nicht so attraktiv ist wie so ein tolles neues Haus und meine Arbeit hat sich total verändert. Ich habe mich sehr viel damit beschäftigt, was mache ich mit so einem Haus? Wie richte ich es ein? Welche Möbel suchen wir aus? Welche Farben nehmen wir usw.? Welche Aktionen und Projekte sind in der Zukunft geplant? Da ist ganz viel möglich. Es gibt einige Projekte, die schon ganz gut angelaufen sind. Wir haben im letzten Jahr eine Zukunftswerkstatt gemacht mit Jugendlichen, wo es darum ging, was stört uns hier und wenn wir das alles ändern könnten, wenn wir alles Geld, alle Macht der Welt hätten, um das zu ändern, was würden wir tun. Und dann haben wir aus diesen ganz fantastischen Ideen Projekte entwickelt. Ein Projekt, das auch ganz real ist, habt ihr gesehen. Das ist die Tanzschule "Step up" und da gibt es noch weitere Projekte: Mode, Parade der Nationen, Weltuhr am Clarenberg, das sind so Sachen, wo ich denke, dass wir da jetzt weiterarbeiten können. Und so arbeite ich auch gerne mit Jugendlichen zusammen, also, dass man die Interessen der Jugendlichen aufgreift. Wichtig ist dabei auch, dass die Jugendlichen dabei auch mit den Politikern in Kontakt kommen und lernen, wie so etwas geht. Danke für das Interview! |
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Hier einfach noch ein paar Eindrücke! |
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DIe Klick-Hoerde-Redaktion sagt "Herzlichen Glückwunsch!" - "Wir kommen wieder!" :o) Heute waren das Philip, Melina und Matthias vom WPIIMedien9 der Johann-Gutenberg-Realschule! |
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