Jugendliche nehmen Drogen
Das Drogenproblem ist immer noch aktuell. 32 % der Jugendlichen haben Erfahrungen mit Cannabis, 90% mit Alkohol. Und immerhin haben 8 % Erfahrungen mit Ecstasy oder Amphetamine schon mal konsumiert. 4% aller jungendlichen Deutschen zwischen 12 und 25 Jahren konsumieren Zauberpilze und 2 % Kokain. Heroin (0,3%) spielt keine wichtige Rolle mehr bei Jugendlichen.
Jeder muss lernen wie man mit Drogen umgeht. Es ist eine Sozialisationsaufgabe. Möglichkeiten des Umganges sind u.a.: Beobachtung, Probierverhalten, ritualisierte Einübung oder strikte Ablehnung.
Professionelle Erziehungshilfen haben die Aufgabe den Menschen zu helfen, die Probleme mit Drogen haben. Sie helfen sowohl Menschen mit psychischen Grundstörungen, bei problematischen Lebenshintergründen, bei entsprechenden biografischen Hintergründen als auch bei problematischem Konsum.
Die Frage ist: Ab wann gibt es ein Problem, wer legt eine Linie fest und wer hat das Problem?
Es gehört Mut dazu, wenn sich eine Einrichtung diesem Problem stellt und es gehört Kompetenz dazu, mit Jugendlichen aus dem Bereich in Kontakt zu kommen und vor allem zu bleiben.
Fragen auf der persönlichen Ebene eines jeden Mitarbeiters, für den Kollegenkreis auf der Teamebene sowie auf der Trägerebene wie auch auf der örtlichen Ebene müssen beantwortet werden.
Es muss nach einem offensiven, akzeptierenden Arbeitsansatz gesucht werden, damit man mit Jugendlichen, die sich selbst gefährdend Drogen konsumieren, ermöglicht und festigt.
Dieser Artikel entstand in Anlehnung an das Workbook.
Taulant
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