Ein Jahr Hartz IV
Als wir den Raum mit der Arbeitsgruppe „Ein Jahr Hartz IV; Was bedeutet Fördern statt Fordern in der Zusammenarbeit mit der Dortmunder Jugendhilfe?“ betreten, werden wir zunächst stürmisch begrüßt. Wir werden sofort erkannt und den anderen Rundenmitgliedern vorgestellt. Es herrscht schon eine ruhige Debatte der einzelnen Personen.
Da wir ja nicht von Anfang an dabei waren, ist es erstmal schwer für uns, in das Thema zu finden. Das gelingt uns dann, als es darum geht, dass Geld für besonders schwierige Jugendlich gekürzt werden soll, dafür jedoch Lebensmittelgutscheine vergeben werden.
„Denn es soll kein Jugendlicher verhungern!“
Die einzelnen Meinungen sind größtenteils zu einer zusammenzufassen. Die Ein-Euro-Jobs bringen nichts, keine neue Perspektiven, keinen Schuldenabbau und keine neuen Jobs. Fördern statt fordern sind an dieser Stelle eine Karikatur.
Doch neue Perspektiven sollen angeboten werden, in denen Jugendliche, die von Hatz IV betroffen sind, erst einmal wieder eine neue Tagesstruktur, wie das Abmelden beim Arbeitsplatz, wenn man verhindert ist und das morgendliche Aufstehen, vermittelt bekommen.
„Schule und Jugendhilfen sollen besser zusammenarbeiten“
Oft liegt es an den Lehrern und an den Schulleitungen, ob diese engagiert ihre Schüler vermitteln oder nicht und so einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz erhalten. Manche Schulen können gar nicht sagen, ob ihre Schüler vermittelt worden sind oder nennen ungenaue Zahlen.
Es kommt sogar vor, dass an einer Schule mehrere Organisationen für Ausbildungsplätze werben und diese zu vermitteln versuchen und diese Organisationen nichts von sich wissen. So fließt vieles Geld, das an anderen Schulen benötigt wird, nur in eine und wird so eigentlich unnötig verbraucht. Dies sollte verbessert werden. |