AG 01
Titel des Workshops: Mann - sind wir gut! Wann - sind wir gut?
  Was sind Erfolg und Misserfolg in der Hilfe zur Erziehung?
     
Leitung des Workshops:

Friedhelm Evermann (eiter der Jugendhilfe St.Elisabeth)

Jürgen Knoblauch (Stadt Dortmund, Jugendamt)
     
     

zunächst ein Kurzporträt zu Herrn Friedhelm Evermann:

Herr Friedhelm Evermann arbeitet für die Jugendhilfe St. Elisabeth und war Leiter der ersten AG. Diese Einrichtung gibt es seit 1857 und kümmert sich um Jugendliche, die familäre Probleme haben.

Die Einrichtung bietet Erziehungshilfe, Wohngruppen, Tagesgruppen und Familienhilfe an. Die Jugendhilfe St. Elisabeth bietet auch individuelle Angebote an, die je nach den Bedürfnissen der Betroffenen verschieden sein können.

Der Ansprechpartner ist Herr Friedhelm Evermann, der Leiter der Einrichtung. Man spricht die Zielgruppen ab 3 Jahren an. Wie lange die Betreuung dauert, hängt ganz von der oder demjenigen ab, der betreut wird. Die Einrichtung bietet Angebote der verschiedensten Art an. Bedingungen, um dort zu arbeiten sind, dass man eine gute pädagogische Ausbildung hat und starke Nerven und eine stabile Persönlichkeit.

Herr Friedhelm Evermann erzählte uns in einem kurzen Interview, was ihm an seinem Job Spaß mache und warum der den Beruf ergriffen habe.

Es bereite ihm Spaß anderen Familien bzw. Jugendlichen zu helfen und zu sehen, wie sich ihr Leben entwickelt.

Er hat sich entschlossen diesen Beruf zu ergreifen während der vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten für die Kirche. In seiner Freizeit musiziert er, kümmert sich um seine Familie und treibt Sport.

Die Adresse der Jugendhilfe St. Elisabeth ist:

Brücherhofstr.200 in Wellighofen

     

Die Jugendhilfe St. Elisabeth hat folgende Themen in dem Seminar am 22.2.2006 behandelt:

- Die Qualität der sozialen Einrichtungen

- Messbarkeit im sozialen Bereich

- Die verschiedenen Blickwinkel des Jugendamtes, der stationären und ambulanten Behandlung

 

   
     

In diesem Zusammenhang haben die Teilnehmer/innen beredet, in welchen Fällen die Sozialpädagogen kooperieren, einzeln handeln oder wann sie etwas organisieren müssen bzw. institutionalisieren. Es sind viele Ergebnisse zusammen getragen worden.

     
Links: www.Jugendhilfe-Elisabeth.de
     

Kimia und Ann-Kathrin  
   

AG 1

Der Workshop AG 1 handelte von der Problemfrage „Was sind Erfolg und Misserfolg in der Hilfe zur Erziehung. Vorgestellt wurde dieser Workshop von Herrn Friedhelm Evermann (Leiter der Jugendhilfe St. Elisabeth) und von Herrn Jürgen Knoblauch (Stadt Dortmund, Jugendamt). In diesem Workshop wurde viel über die Bedeutung von Qualität und Erfolg der fachlichen Arbeit diskutiert. Hauptproblemfragen waren dabei:

- Wie messen wir Erfolg ?

- Was ist Qualität?

- Wollen wir überhaupt gemessen werden?

- Wollen wir untereinander verglichen werden?

- Welche Statistik würden wir hierfür gern führen?

- Was wäre, wenn wir ein Testurteil mangelhaft erhielten oder alle Klienten zum Anbieter/Kollegen mit Testurteil gut wechseln?

Es wurde darüber geredet, dass fast jeder Mensch einen besonderen Wert auf Qualität legt, wie z.B. tagtäglich beim Einkaufen. Fast jeder Mensch achtet auf das Preis-Leistungsverhältnis. Wir vergessen aber oft, dass auch hinter diesen Produkten Menschen stehen, die Vorgaben zur Qualität einhalten müssen. Es ist klar, dass jeder Mensch versucht

erfolgreich zu sein und gute Qualität zu erbringen. So eine Leistung bzw. Qualität zu belegen oder zu selbst beurteilen ist jedoch nicht immer so einfach. Manche Statistik ist vielleicht vom Ansatz her schon eher praxisfern. Es ist anstrengend und wird von vielen als „berufsfern“ gesehen.

Allerdings: Will man über Ergebnisse, Erfolg und auch Misserfolg sprechen, ist Transparenz Pflicht.

Dieser Beitrag ist in Anlehnung an das Workbook entstanden.

Phillip